Chaos nach missglückter HinrichtungMörderin Christa Pike überlebt Hinrichtung – Leitstelle hält Notruf für üblen Scherz!

Christa Pike überlebt zwei Giftspritzen!
Die zum Tode verurteilte Frau überlebt ihre Hinrichtung und braucht dringend medizinische Hilfe. Doch als Gefängnismitarbeiter den Notruf wählen, glaubt die Leitstelle zunächst an einen üblen Scherz. Jetzt veröffentlichte Tonaufnahmen zeigen das ganze Ausmaß der Verwirrung.
USA: Christa Pike überlebt Hinrichtung – Notruf für Scherz gehalten
„Die Person ist noch nicht verstorben.“ Mit diesen Worten fordert ein Anrufer einen Rettungswagen für Christa Pike (50) an. Die zum Tode verurteilte Mörderin hat am 30. September in Tennessee zwei Dosen des Hinrichtungsmittels Pentobarbital überlebt. Doch in der Leitstelle zweifelt man daran, dass der Hilferuf echt ist. Das berichtet die „New York Post“ unter Berufung auf veröffentlichte Notrufaufnahmen.
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Disponentin vermutet einen Telefonstreich
Gegen 20.40 Uhr geht der erste Hilferuf ein. Weil der Anrufer keinen Bestätigungscode nennen kann, kontaktiert die Disponentin die Gefängnisbehörde. Sie will klären, ob wirklich ein Rettungswagen gebraucht wird oder jemand einen Scherz macht.

Um 21.03 Uhr erklärt sie laut Aufnahme sogar, der Anruf sei falsch und medizinische Hilfe nicht nötig. Wenige Minuten später meldet eine Einsatzkraft jedoch, dass jemand am Gefängnistor auf den Ernst der Lage bestehe und die Rettungskräfte auffordere, hineinzugehen. Erst um 21.11 Uhr bestätigen Gefängnisverantwortliche, dass der Hilferuf echt ist. Seit dem ersten Anruf sind rund 31 Minuten vergangen.
Christa Pike wacht sechs Tage später auf
Wie ihr Anwalt Randy Spivey schildert, setzt medizinisches Personal während des Hinrichtungsversuchs mindestens sieben Nadeln ein. Eine davon soll sich beim Herausziehen aus ihrem Arm um 90 Grad verbogen haben.
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Schließlich kommt die 50-Jährige bewusstlos ins Krankenhaus. Sechs Tage später wacht sie wieder auf. Am 10. Oktober kehrt Christa Pike laut ihren Anwälten ins Gefängnis zurück, wo sie weiterhin medizinisch betreut wird. Die Frau war wegen des Mordes an einer Mitschülerin im Jahr 1995 zum Tode verurteilt worden.
Verwendete Quellen: New York Post, CNN


