Kuriose Kontroll-MethodeGetarnt als Strauch: Dieser Polizist erwischt dutzende Autofahrer mit Handy am Steuer

Das ist mal ein besonders kreativer Einsatz!
Ein Strauch mit Feldstecher, der Autofahrer beobachtet – was klingt wie ein schlechter Witz, ist in einer Kleinstadt in New Jersey bitterer Ernst. In Dunellen hat sich ein Polizist in einen Ghillie-Anzug (Tarnanzug) geworfen, sich als Busch am Straßenrand getarnt und sechs Stunden lang nichts anderes getan, als Handy-Sünder am Steuer zu überführen.
New-Jersey-Polizist tarnt sich als Busch: Dabei erwischt er 74 Handy-Sünder am Steuer in sechs Stunden
Entlang der North Washington Avenue, einer belebten Geschäftsstraße mit viel Fußgängerverkehr, steht der Beamte zwischen Ästen und Kunstlaub, das Fernglas im Gesicht. Von dort hat er perfekte Sicht in die Fahrerkabinen – und sieht Dinge, die wahrscheinlich jeden anderen Verkehrsteilnehmer zur Weißglut bringt: Fahrer, die ihr Handy mit beiden Händen vor sich halten, nur noch mit den Knien lenken, Nachrichten tippen, telefonieren, navigieren.
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Ergebnis der sechsstündigen Aktion: 74 Strafzettel wegen Handynutzung am Steuer, alle ausgelöst von einem Mann, den man auf den ersten Blick für einen besonders ambitionierten Busch halten könnte.

Der Hintergrund ist alles andere als komisch: Dunellens Polizei registriert zuletzt eine „besorgniserregende Zahl“ von Unfällen und sucht nach einer Methode, wie man Smartphone-Junkies im Verkehr erwischt, bevor sie den nächsten Crash auslösen. Während der „Busch“ am Straßenrand steht, wartet ein Kollege im T-Shirt mit der Aufschrift „Not a Cop“ („Kein Polizist“) darauf, die ertappten Fahrer zu stoppen – Tarnung mit einem Augenzwinkern, aber ernstem Ziel. Auf Facebook fragt die Polizei später: „Habt ihr unseren ‚Busch‘ heute entdeckt? Wer den Blick aufs Handy gerichtet hatte, wahrscheinlich nicht.“
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Laut Fox29 wird es für die erwischten Handy-Fans teuer: In New Jersey kostet der erste Verstoß zwischen 200 und 400 Dollar, beim dritten Mal drohen bis zu 800 Dollar Strafe, drei Punkte und bis zu 90 Tage Führerscheinentzug. „Das ist hinterhältig, aber clever“, schreibt ein Nutzer unter die Fotos des getarnten Beamten, andere feiern die Aktion als „genial“ und fragen schon, was als Nächstes kommt – ein Cop hinter der Werbetafel? Klar ist: Wer in Dunellen und anderswo weiterhin lieber auf den Bildschirm als auf die Straße starrt, könnte demnächst öfter Bekanntschaft mit sehr ungewöhnlichen Uniformen machen – ob als Busch, Bauarbeiter oder Schattenflotte.
































