Drama in PennsylvaniaJa’El (18) mit ungeborenem Baby erschossen – jetzt fahndet die Polizei nach diesem Mann

Ja´El Torres
Ja´El Torres (†18) stand am Anfang ihres Lebens
Facebook / jataramcgeeTV
von Philipp Petersdorff

Ja’El Torres hatte gerade die Highschool abgeschlossen und wollte Kieferorthopädin werden.
Ende August sollte ihre Tochter Jae’Lani zur Welt kommen. Doch am 13. Juli wurden Mutter und ungeborenes Kind in Clairton (Pennsylvania) erschossen. Wie der US-Lokalsender WTAE aus Pittsburgh berichtet, wurde bei der Schießerei außerdem ein Mann schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht.

Polizei sucht 21-Jährigen wegen Tötungsdelikten

Gut zwei Monate nach den tödlichen Schüssen gibt es nun eine wichtige Entwicklung bei den Ermittlungen. Die Polizei von Allegheny County hat laut einer Strafanzeige einen Haftbefehl gegen den 21 Jahre alten Tyjeir Williams-Cunningham aus Port Vue beantragt. Ein am Donnerstag veröffentlichter Online-Gerichtseintrag führt unter anderem Vorwürfe wegen eines Tötungsdelikts sowie der Tötung eines ungeborenen Kindes auf. WTAE berichtete am 17. September, dass der Verdächtige gesucht werde. Welche Erkenntnisse die Ermittler zu Williams-Cunningham geführt haben und welches mögliche Motiv hinter der Tat stehen könnte, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Im Video: Hat ihr Mann Suzanne M. ermordet?

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Zwei Tage nach Ja’El Torres starb auch ihr Freund

Für Ja’Els Familie folgte nur zwei Tage später der nächste Schock. Nach Angaben der Angehörigen wurde auch ihr Freund und Vater ihres ungeborenen Kindes bei einer Schießerei getötet. Der 18-jährige Jamil Webb-Beasley starb in Homestead, ebenfalls im US-Bundesstaat Pennsylvania. Ob zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang besteht, ist unbekannt.

Lese-Tipp: Banker plant Mord an seiner Ex - ChatGPT schlägt Alarm

Eigentlich wollte die Familie am 1. August Ja’Els Babyparty feiern. Stattdessen versammelten sich Angehörige und Freunde auf dem Friedhof, zündeten Kerzen an und ließen Laternen steigen. „Unsere Familie ist am Boden zerstört. Gebrochen. Unsere Familie wird nie wieder dieselbe sein“, sagte Ja’Els Tante Brittnay Gonzales damals gegenüber WTAE. Auch Ja’Els Mutter Rakell Greene trauerte um all das, was ihrer Tochter genommen wurde. „Ich wünschte einfach, sie hätte ihr Erwachsenenleben erleben und Mutter werden können“, sagte sie.

Verwendete Quelle: WTAE