Täter brachen gezielt in sein Haus ein US-Kart-Rennmeister Tyler Weaver (†25) vor den Augen seiner Verlobten erschossen

Der 25-jährige nationale Kart-Rennmeister Tyler Weaver wurde vor den Augen seiner Verlobten bei einem „gezielten“ Einbruch in sein Haus ermordet.
Tyler (rechts) und sein im September 2021 verstorbener Vater waren ein unzertrennliches Team.
Facebook/Tyler Weaver

Die Räuber nahmen seinen Tod in Kauf!
Gewaltsam verschaffen sich die beiden Männer Zutritt zu dem abgelegenen Haus von Kart-Fahrer Tyler Weaver und seiner Verlobten. Ohne zu zögern eröffnen die Männer das Feuer und treffen den 25-Jährigen mehrfach. Die Polizei spricht von einem „gezielten” Angriff.

Verlobte rettet sich zur Polizei

Das kleine Haus liegt abgeschieden zwischen ein paar Bäumen in Forest City, im US-Bundesstaat North Carolina. Eine Idylle, die zwei brutale Räuber am Morgen des 24. Oktobers zerstören. Als die Schüsse fallen, kann Weavers Verlobte Nevaeh Quintero aus dem Haus fliehen und die Polizei informieren. Die Beamten finden den toten Rennfahrer wenig später auf dem Boden des Hauses.

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Nach ersten Erkenntnissen soll es sich bei dem Einbruch um einen „gezielten” Vorfall gehandelt haben, so Chris LeRoy, Polizeichef von Forest City, laut einem Bericht, der der New York Post vorliegt. Weaver sei demnach im Rahmen eines „schief gelaufenen Raubüberfalls“ gestorben.

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Angeklagte bereits polizeilich bekannt

Als Schützen konnten die Ermittler schnell zwei bereits vorbestrafte Männer (35, 26) identifizieren. Beide konnten am Montag (3. November) gefasst und wegen Mordes angeklagt werden. Die beiden Tatverdächtigen waren zuvor bereits mehrfach wegen schwerer Straftaten angeklagt. Darunter Körperverletzung mit tödlichen Waffen sowie bewaffneter Raub und Einbruch. In mehreren Fällen wurden die Ermittlungen jedoch wegen mangelnder Beweise eingestellt, heißt es.

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Tyler Weaver war nationaler Kart-Rennmeister. Abseits der Rennstrecke arbeitete er als Elektriker. Für seine Freunde und Familie ist der Verlust des 25-Jährigen ein schwerer Schock. „Der Verlust meines Bruders war das Schwerste, was wir je durchgemacht haben“, schrieb seine Schwester Taylor Weaver auf Facebook. „Er war so ein freundlicher, wunderbarer Mensch mit einem riesigen Herzen, und er wurde viel zu früh von uns genommen.“ (okr)

Verwendete Quellen: New York Post, Facebook