Er tötete Miss-Schweiz-Kandidatin und püriert Leichenteile Höchststrafe für Stückel-Mord an Ehefrau! Marc R. muss lebenslang in Haft

„Sie hat das Leben geliebt.“
Als Bilja vor dem Gerichtsgebäude über ihre tote Cousine Kristina J. spricht, kommen ihr die Tränen. Die 38 Jahre alte Mutter von zwei Kindern stirbt am 13. Februar 2024 auf entsetzliche Weise. Ihr Ehemann Marc R., mit dem sie seit 2017 verheiratet war, griff die ehemalige Miss-Schweiz-Kandidatin in ihrem Haus in Binnigen an, tötete sie und versuchte, ihre Leiche mithilfe eines Stabmixers zu zerkleinern. Jetzt wurde der 41-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt.
Vater fand zerstückelte Leiche in der Waschküche
Das Gericht in Muttenz im Schweizer Kanton Basel Land verurteilte den Familienvater wegen Mordes und Störung der Totenruhe zur Höchststrafe. Der Richter sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte seine Ehefrau nach einem Streit attackierte und dann erwürgte. Offenbar wollte Kristina J. sich trennen. Der Angeklagte nahm das Urteil emotionslos und regungslos zur Kenntnis.

Die Leiche soll Marc R. dann in die Waschküche seines Hauses gebracht haben, um sie dort zu zerstückeln und verschwinden zu lassen. Mit Werkzeugen und Gartengeräten soll er sich dann an der Toten zu schaffen gemacht haben. Mit einem Industrie-Stabmixer soll sie teilweise sogar püriert haben. Es war Kristina J.s Vater, der die zerteilte Leiche seiner Tochter entdeckte.
Angeklagter zeigt vor Gericht Reue
Im Prozess erklärte Marc R., dass ihm die Tat leidtue. „Kristina ist gestorben. Egal, was ich mache, ich kann es nicht mehr ungeschehen machen. Kristina, nie, nie, nie wollte ich das“, erklärte er. In seiner ersten Aussage behauptete er, dass er seine Frau tot an der Treppe gefunden und dann Panik bekommen habe, als er nach Hause kam, berichtet die Schweizer Zeitung Blick. Später gab er dann zu, die 38-Jährige getötet zu haben, aber es sei Notwehr gewesen. Doch damit überzeugte er das Gericht nicht. Es gebe keine Indizien für die Notwehr-Theorie, so der Richter.

Kristinas Cousine Bilja erklärte vor der Urteilsverkündung, dass sie auf Gerechtigkeit hoffe. „Sie war ein sehr guter Mensch, sie war zu jedem Mensch freundlich und hat das Gute im Menschen gesehen.“ Es fällt ihr schwer, Worte zu finden für ihre Gefühle an dem Tag, an dem der Mörder ihrer Cousine verurteilt wird. Die beiden Töchter des Paares müssen nun ohne ihre Mama und ohne ihren Papa groß werden.
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Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen, Blick


