Er wollte nur sein Kind wegbringenTödliche Tragödie auf dem Weg zur Kita: Ast erschlägt Vater

Sein Kind bleibt wie durch ein Wunder unverletzt.
Heftige Unwetter ziehen über mehrere Bundesländer und richten große Schäden an. Besonders tragisch endet der Donnerstagmorgen für eine Familie im thüringischen Georgenthal. Auch andernorts gibt es Tote, Verletzte und massive Schäden.
In Thüringen endet ein alltäglicher Weg tödlich
Ein Vater ist am Donnerstagmorgen (20. August) gemeinsam mit seinem Kind im thüringischen Georgenthal unterwegs. Er will sein Kind zur Kita bringen, als herabfallende Äste den Mann treffen und tödlich verletzen. Das Kind bleibt bei dem Unglück unverletzt.
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Der tödliche Unfall ist eine der schwersten Folgen der Unwetter, die in mehreren Bundesländern erhebliche Schäden angerichtet haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa.
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Frau sucht Schutz und wird von Baum getroffen
Bereits am Mittwochabend (19. August) stirbt eine 58-Jährige bei Mayen in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit einer 47 Jahre alten Spaziergängerin sucht sie während des Unwetters Schutz bei einer überdachten Sitzgruppe. Doch ein Baum hinter dem Unterstand wird entwurzelt und stürzt auf die Frauen. Die 58-Jährige stirbt, ihre Begleiterin wird schwer verletzt.
Besonders heftig trifft das Unwetter auch den Westerwald. Gebäude werden beschädigt, Bäume stürzen um und örtlich fällt der Strom aus. Ein Feuerwehrmann wird durch einen Stromschlag verletzt und kommt ins Krankenhaus.
Tornado fegt mit rund 150 km/h durch Fürstenwalde
Auch Brandenburg bekommt die Wucht des Unwetters zu spüren. In Fürstenwalde bestätigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) einen Tornado. Nach der Sichtung der Schäden geht der Wetterdienst von Windgeschwindigkeiten um 150 Kilometer pro Stunde aus. Drei Menschen werden verletzt, außerdem wird das Dach einer Kita abgedeckt.
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Ganz vorbei ist die Unwettergefahr noch nicht. Am Donnerstagabend können in einzelnen Regionen noch Starkregen und Gewitter auftreten. Auch am Freitag sind laut DWD in der Westhälfte Deutschlands sowie im östlichen Bayern noch Gewitter und kräftige Regenfälle möglich.
Verwendete Quellen: dpa, DWD


