Heftige Unwetter am SonntagZwei Tote bei Horror-Crash im Starkregen – Gewitter halten Deutschland in Atem

Aquaplaning in Bruchsal endlich tödlich.
Heftiger Regen, Blitze und Sturmböen sorgen bundesweit für Chaos. Besonders tragisch endet das Unwetter in Baden-Württemberg, wo am Sonntag (31. Mai) bei einem Frontalzusammenstoß zwei Menschen sterben. Auch andernorts richten die Gewitter Schäden an.
Zwei Menschen sterben bei Frontalzusammenstoß
Ein 65-jähriger Autofahrer verliert auf der regennassen Fahrbahn durch Aquaplaning die Kontrolle über seinen Wagen und gerät in den Gegenverkehr. Dort prallt er frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen.
Für den 55-jährigen Fahrer des anderen Fahrzeugs und seine 54 Jahre alte Beifahrerin kommt jede Hilfe zu spät. Beide sterben noch an der Unfallstelle. Der mutmaßliche Unfallverursacher wird schwer verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße bleibt stundenlang gesperrt.
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Blitz schlägt während Taufe in Kirche ein
Auch in Niedersachsen sorgt das Unwetter für bange Momente. Während einer Tauffeier in der Pauluskirche in Osnabrück hallt plötzlich ein lauter Knall durch das Gotteshaus. Ein Blitz ist eingeschlagen.
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Verletzt wird glücklicherweise niemand. Einige Gäste nehmen kurzzeitig Brandgeruch wahr. Die Feuerwehr kann jedoch keine Schäden feststellen. Fast zeitgleich trifft ein Blitz den Dachstuhl eines Wohnhauses im Landkreis Osnabrück. Dort bricht ein Feuer aus, Menschen werden aber nicht verletzt.
Einige Teilnehmer der Taufe sprechen später laut Polizei sogar mit einem Schmunzeln von einem „himmlischen Gruß“.
Bäume stürzen um, Menschen werden verletzt
Auch in Bayern hinterlassen die Gewitter ihre Spuren. Umgestürzte Bäume blockieren Straßen, Fahrzeuge werden beschädigt und zahlreiche Einsatzkräfte rücken aus. In Niederbayern verletzt ein herabstürzender Balken von einem Kirchengerüst ein Ehepaar leicht. Die Polizei meldet zudem mehrere wetterbedingte Einsätze wegen Starkregen und stürmischer Böen.
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Die Gewitterfront zieht außerdem über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hinweg. In Iserlohn setzt ein Blitz einen Baum in Brand. Feuerwehrkräfte müssen den brennenden Baum schließlich sogar fällen, um versteckte Glutnester zu löschen. Zeitgleich kommt es auf der A46 zu einem Verkehrsunfall bei Regen.
In Hambühren bei Celle alarmiert ein mutmaßlicher Blitzeinschlag die Feuerwehr zu einem Wohnhaus. Ein größerer Schaden bleibt dort aus. Bereits wenige Tage zuvor hatten Einsatzkräfte in der Region einen umgestürzten Baum von einer Bundesstraße räumen müssen. (ajo)
Verwendete Quellen: dpa


