Unfall in GelsenkirchenZwei Straßenbahnen krachen ineinander: Drei Menschen in Lebensgefahr!

Der Schaden bezeugt die Wucht des Aufpralls!
Zwei Straßenbahnen krachen wenige Meter vor der Arena auf Schalke ineinander, dutzende Menschen werden verletzt, mehrere schweben wohl in Lebensgefahr: Auf der Kurt‑Schumacher‑Straße in Gelsenkirchen hat es am Donnerstagmittag einen schweren Straßenbahnunfall gegeben.
Gelsenkirchen: Zwei Straßenbahnen krachen ineinander - Polizei bestätigt über 20 Verletzte
Die Polizei berichtet: „Heute um 12.30 kam es zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Straßenbahnen. Nach jetzigem Ermittlungsstand stand eine Straßenbahn und die andere ist der anderen hinten aufgefahren. Dabei kam es zu einer Kollision, bei der auch mehrere Menschen verletzt wurden“, sagt ein Polizeisprecher vor Ort. Aktuell gehe man von 14 leicht und sieben schwer verletzten Personen aus, „und wir haben aktuell auch drei Leute in Lebensgefahr“, so der Beamte weiter.
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Besonders bitter: In der besetzten Bahn sollen sich zum Unfallzeitpunkt auch Kinder befunden haben. „In der Straßenbahn haben sich zum Unfallzeitpunkt auch Kinder befunden. Das ist, so viel ist klar“, bestätigt der Polizeisprecher. Ob sie zu den Schwerverletzten gehören, könne man derzeit noch nicht sagen. Die Polizei hält sich auch bei der Frage zurück, ob der Fahrer oder die Fahrerin der auffahrenden Bahn unter den lebensgefährlich verletzten Personen ist.
Für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist der Einsatz eine Ausnahmesituation. „Der Zusammenstoß zwischen zwei Straßenbahnen ist ein relativ großes Schadensereignis. Wir haben jetzt hier auch einen relativ großen Sachschaden. In den Straßenbahnen waren viele Menschen, und deshalb brauchten wir auch viele Einsatzkräfte, um die Verletzten zu betreuen, um sie in die umliegenden Krankenhäuser zu bringen“, erklärt der Sprecher. Laut Polizei wurden Spezialisten hinzugerufen, die den Unfall aufnehmen.

Die Kurt‑Schumacher‑Straße – eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt – bleibt zwischen Willy‑Brandt‑Allee und Emil‑Zimmermann‑Allee vorerst gesperrt. „Wir befinden uns hier auf einer der Hauptverkehrsstraßen in Gelsenkirchen. Da ist ein sehr, sehr großes Verkehrsaufkommen. Das geht aber erst, wenn die Unfallaufnahme hier abgeschlossen ist“, sagt der Sprecher. Die Straßenbahnen müssten voraussichtlich „mit schwerem Gerät geborgen werden, da sie wahrscheinlich nicht mehr fahrbereit sind“. Wie lange das dauert, ist offen: „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir leider noch keine Einschätzung machen, wie lange das hier dauert. Das hängt auch ein Stück weit davon ab, wie schnell die Unfallaufnahme beendet ist.“
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Noch ist vieles unklar: Warum die vorausfahrende Bahn stehen blieb, wie schnell die hintere unterwegs war, ob Technik oder menschliches Versagen eine Rolle spielten – all das müssen jetzt Spezialisten klären. Fest steht nur: Für 24 Fahrgäste endete die Fahrt an diesem Mittag nicht an der Haltestelle, sondern im Krankenhaus. Für drei von ihnen entscheidet sich in diesen Stunden, ob sie den Straßenbahn‑Crash überleben.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche
































