Norweger darf nicht in die USATourist bei Einreise abgewiesen – weil Grenzbeamte lustiges Vance-Meme auf seinem Handy finden?

Obelix würde sagen, „Die spinnen, die Amis!“
Und man müsste dem dicken Gallier recht geben, wenn die folgende Geschichte sich wirklich so abgespielt hat: In den USA wurde einem Mann aus Norwegen die Einreise verweigert, weil er ein Meme von US-Vizepräsident Vance auf seinem Handy hatte. Das fanden die Grenzer gar nicht witzig und schickten den Norweger wieder heim, berichtet die englische Zeitung Daily Mail.
Norweger spricht von „Machtmissbrauch und Schikane”
Ein User namens Pekka Kallioniemi kommentiert den Vorfall bei X mit deutlichen Worten: „Dies sind dieselben Leute, die Europa für den Mangel an Meinungsfreiheit verantwortlich machen.“ Seit der Amtsübernahme von Donald Trump häufen sich Beschwerden von Menschen über die Behandlung an US-Grenzen bei der Einreise.

Der Norweger Mads Mikkelsen bezeichnet das Vorgehen der Grenzer als „Machtmissbrauch und Schikane“. Man habe ihm „völlig grundlos“ Fragen zu Drogenhandel, Terroranschlägen und Rechtsextremismus gestellt. Außerdem sei ihm eine Strafe von 4.300 Euro oder fünf Jahren Haft angedroht worden, falls er das Passwort seines Handys nicht verrate, heißt es in dem Bericht weiter.
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Eierkopf-Meme von Vance ohne Haare Grund für Ablehnung?
Auf dem Gerät hätten die Kontrolleure dann das Meme von Vance gefunden. Es zeigt den Politiker mit Eierkopf und Glatze. Deswegen habe man ihn nicht in die Vereinigten Staaten einreisen lassen und wieder zurückgeschickt, behauptet der Mann dem Blatt zufolge.
US-Ministerium widerspricht
Ob die Geschichte den Tatsachen entspricht, lässt sich nicht überprüfen. Das US-Heimatschutzministerium reagiert auf die Vorwürfe bei Facebook. „Fakten-Check“ heißt es dort in Großbuchstaben. „Die Behauptung, Mads Mikkelsen sei die Einreise aufgrund eines Memes verweigert worden, ist eindeutig FALSCH“, so die Behörde. Die Wahrheit sei, dass der 21-Jährige abgweisen worden sei, weil er eingestanden habe, Drogen zu konsumieren.
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In jüngerer Zeit häufen sich indes Berichte von Menschen, denen zu ihrem eigenen Unverständnis die Einreise in die USA verwehrt wird. Im März klagte eine Studentin aus Baden-Württemberg darüber, dass sie trotz angeblich gültigem Visum in Abschiebehaft gesteckt wurde. Eine Begründung, warum man sie nicht ins Land lasse, bekam sie laut eigener Aussage nicht.
Vor wenigen Monaten ergänzte das Auswärtige Amt in Berlin seine Reisehinweise für die Vereinigten Staaten. Die Behörde warnt unter anderem davor, falsche Angaben zum Aufenthaltszweck zu machen. Außerdem heißt es, „Auch eine nur geringfügige Überschreitung der Aufenthaltsdauer kann zur Festnahme, Abschiebehaft und Abschiebung führen“.


