Mutter bedeckte stets das Gesicht des KleinenTotes Baby in Renningen – Nachbarin machte merkwürdige Beobachtung

Dijana L. ist die Mutter des toten Säuglings aus Renningen.
Dijana L. ist die Mutter des toten Säuglings aus Renningen.
Privat/Marius Bulling/dpa
von Karl Wirz und Camilla Koziol

Sie meldet Adrian als vermisst, nur 15 Stunden später entdeckt die Polizei die Leiche des Babys.
Fünf Tage nach dem Fund des toten Säuglings in Renningen bei Stuttgart, ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen die Mutter. Die 32-Jährige soll das tote Kind mutmaßlich selbst am Ortsrand abgelegt haben, wie die Ermittler in Stuttgart und Ludwigsburg am Mittwoch (24. Juni) mitteilten. Unklar ist demnach aber weiterhin, wie der kleine Junge starb. RTL hat jetzt mit einer Nachbarin von Mutter Dijana L. gesprochen. Was sie zu sagen hat, sorgt für Gänsehaut!

Nachbarin berichtet über gruselige Beobachtungen

Sie meldete Adrian am Freitag (20. Juni) als vermisst. Der Polizei sagte Dijana L., jemand habe das drei Monate alte Kind aus seinem Kinderwagen im Treppenhaus entführt. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Jungen. 15 Stunden später dann der Schock: Der Säugling ist tot, seine Leiche liegt am Ortsrand von Renningen. Auch heute, fünf Tage später, steht noch immer nicht fest, warum der Junge starb.

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RTL-Reporter Karl Wirz im Gespräch mit Nachbarin Lana Kamal-Mohammed (26).
RTL

Adrians mysteriöser Tod geht auch den direkten Nachbarn sehr nahe. Lana Kamal-Mohammed (26) wohnt seit Jahren im gleichen Haus, nur eine Etage unter Dijana L. Sie kennt die Familie nicht wirklich, sieht sie gelegentlich im Treppenhaus. Nach dem Fund von Adrians Leiche erinnert sie sich im RTL-Interview an Momente in den Tagen vor Adrians Tod, die ihr im Nachhinein seltsam vorkommen. Vor allem die Tatsache, dass Dijana L. plötzlich sehr stark parfümiert mit dem Kind spazieren gegangen sei, mache sie stutzig. Auch, dass das Gesicht des kleinen Jungen bei dem heißen Wetter stets bedeckt gewesen sei, bringe sie nun auf unangenehme Gedanken. War das Kind zu dem Zeitpunkt etwa bereits tot?

Lese-Tipp: Dijana L. saß in der Wohnung, als alle ihren vermissten Säugling suchten!

Kamal-Mohammed (26): „Kind war immer bedeckt”

„Ich habe sie auch vor, sage ich jetzt, einer Woche circa gesehen. Das Kind war immer bedeckt bei so einem Wetter, was ich ganz komisch fand. Und ich meine, wir machen alle Parfum. Aber ihr Parfüm war unglaublich stark an diesen letzten Tagen. Was für mich auffällig war, mit so einem kleinen Kind und so einem starken Parfüm. Ja, es war alles komisch.” Doch nicht nur der alles überdeckende Duft fiel der 26-Jährigen auf.

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„Ja, und sie hat auch das Kind bedeckt. Die ganze Zeit, wo wir hinschauen wollten, hat sie immer das Kind bedeckt. Nicht nur ich, die Nachbarin unten auch. Wollte das Kind schon mal sehen. Sie hat verdeckt in den letzten Zeiten das Gesicht. Ja. In den letzten Zeiten war das Kind komplett bedeckt im Kindersitz.”

Außerdem berichtet Lana Kamal-Mohammed, dass Mutter Dijana L. von schlaflosen Nächten berichtet hätte. Dass das Kind „zu laut” sei und sie und ihr Partner nicht so gut schlafen können. „Dann sagte ich zu ihr: ‘Das ist doch normal. Es ist nur drei Monate alt. Die haben doch Blähungen. Bauchschmerzen. Die können nur weinen!’”, berichtet sie.

Heute frage sie sich immer wieder: „Was musste das arme Kind durchmachen? Drei Monate, weil ich nichts mitbekommen habe. Ich habe ein sehr schlechtes Gefühl. Ich will, dass Adrian Ruhe findet und der Täter ins Gefängnis kommt. Oder die Täterin”.

Adrians Mutter ist aktuell nicht in Polizeigewahrsam. Bislang steht laut Ermittlern nur fest, dass sie den Jungen in der Nähe eines Flusses selbst abgelegt hat. Was zuvor passiert ist, und wie der Junge ums Leben kam, ist bislang völlig unklar.

Verwendete Quelle: Eigene RTL-Recherche