Kurz vor ihrem Geburtstag Sara (†16) wird auf dem Weg zum See totgefahren – Vater legt sich neben ihrer Leiche auf die Straße

Sara wollte Psychologin werden – stattdessen stirbt sie mit 16 Jahren!
Wenige Tage vor ihrem 17. Geburtstag wird die italienische Schülerin getötet, als sie mit Freunden auf dem Weg zum Strand am Lago Maggiore in Maccagno im Norden Italiens ist. Laut der italienischen Zeitung Rainews rammte ein Fiat Punto die Teenager-Gruppe. Sara stirbt sofort.
„Traurig und fassungslos“: Sara von Fiat totgefahren
Neben Sara wurden ihre ältere Schwester und drei weitere Freunde bei dem Unfall schwer verletzt, berichtet Corriere della Sera. Sie alle sind im Alter zwischen 15 und 20 Jahren, so Rainews weiter. Laut ersten Ermittlungen sei die Gruppe vom Auto des 30-jährigen Fahrers erfasst worden, als sie selbst gerade ihr Fahrzeug verließ, um zum Strand zu gehen. Aus noch ungeklärten Gründen habe der Autofahrer am Ausgang einer Kurve die Kontrolle über den Fiat Punto verloren. Das Auto sei dann gegen die Leitplanke geprallt und schließlich auf die Freundesgruppe gestürzt, so die italienische Zeitung weiter.
Sara sei dabei frontal vom Auto erfasst und auf der Stelle tot gewesen. „Unsere Gemeinschaft ist traurig und fassungslos“, wird Saras Schulleiterin zitiert.

Sara (†16) stirbt bei Unfall – ihr Papa liegt neben ihrer Leiche
An der italienischen Landstraße sei es dann zu dramatischen Szenen gekommen. Als einer der Ersten am Unfallort traf ausgerechnet Saras Vater ein, so Rainews. Während die Rettungskräfte sich um die verletzten Jugendlichen kümmern, habe er sich auf den Asphalt neben den bereits mit einem Tuch bedeckten Leichnam seiner Tochter gelegt, heißt es weiter. So habe er dort fast eine Stunde lang regungslos dagelegen, berichtet Corriere della Sera.
Seine Tochter wurde nur 16 Jahre alt. Nach der Schule wollte Sara laut Rainews Psychologin werden. Die Jugendliche sei für ihre freundliche Art und ihr Engagement für andere bekannt. Unter anderem war sie aktiv in einem Jugendzentrum, arbeitete als Babysitterin und gab Nachhilfe, berichtet Il Messaggero. Am 19. Juni hätte sie ihren 17. Geburtstag gefeiert. Doch so weit kommt es nun aufgrund des schrecklichen Unfalls nicht mehr. Stattdessen trauert ihre Familie um Sara und bangt weiter um ihre Schwester. Die 20-Jährige liegt weiterhin in einem kritischen Zustand im Krankenhaus und wird streng überwacht. Laut Rainews seien ihre Angehörigen Tag und Nacht bei ihr.
In der Zwischenzeit ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr und Körperverletzung im Straßenverkehr. Die Staatsanwaltschaft hat die Beschlagnahmung des beteiligten Fahrzeugs sowie Saras Obduktion angeordnet, um den Unfallhergang aufzuklären.
Verwendete Quellen: Rainews, Corriere della Sera und Il Messaggero


