Familie muss alles mit ansehenWanderung nimmt tragisches Ende! Deutscher (36) stürzt 100 Meter in den Tod

Der tiroler Polizeihubschrauber Libelle
Der Mann war mit seinem Schwiegervater und zwei Schwägern in den Zillertaler Alpen bei Mayrhofen auf die Mörchnerscharte gewandert.
dpa / Juergen Feichter / EXPA

Auf dem schmalen Pfad verliert er den Halt!
Ein 36-Jähriger bricht am Donnerstag mit seinem Schwiegervater und seinen Schwägern zu einer Bergtour in Tirol auf. Doch während der Wanderung verliert der Mann plötzlich das Gleichgewicht und stürzt in die Tiefe.

Wanderer verliert Gleichgewicht

Die Gruppe aus dem Sauerland ist am Donnerstagmittag gegen 12.44 Uhr bereits auf dem Abstieg. Die vier Männer sind für ihre Bergtour im Bereich der Mörchnerscharte unterwegs, als es zu dem Unglück kommt.

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Auf dem schmalen Pfad soll der 36-Jährige mit einem Fuß den Halt verloren haben. Aus dem Gleichgewicht gebracht, konnte sich nicht mehr an einem vorhandenen Stahlseil festhalten und stürzte über steiles und felsiges Gelände rund 100 Meter in die Tiefe.

Erfolglose Wiederbelebungsversuche

Während einer der Männer aus seiner Gruppe die Rettungskräfte alarmierte, stiegen die anderen zu dem 36-Jährigen ab und versuchten, den reglosen Mann wiederzubeleben.

Doch weder sie noch das Team eines Notarzthubschraubers konnten den Verunglückten reanimieren. Der 36-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Der Tote wurde von einem Polizeihubschrauber mit einem Seil geborgen.

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Viele Unfälle passieren während des Abstiegs

Erst wenige Tage vor dem Unglück war ein 74-jähriger Wanderer, ebenfalls aus dem Sauerland, in der Venediger-Gebirgsgruppe in Osttirol über Felswände in den Tod gestürzt. Ermittler gehen davon aus, dass auch er beim Abstieg verunglückt ist. Nach Angaben des Österreichischen Alpenvereins kommt es auf Bergtouren während des Abstiegs zu besonders vielen Unfällen, da während dieser Phase oft die Konzentration nachlässt und die Erschöpfung zunimmt. (okr)

Verwendete Quellen: dpa