Tödlicher Sturz in Südtirol80-Jähriger Urlauber fällt 50 Meter tief

Seine Ehefrau schlägt Alarm, doch für den Wanderer kommt jede Hilfe zu spät: In Südtirol endet eine Tour für einen deutschen Urlauber tödlich. Der 80-Jährige ist zuvor vom Weg abgekommen.
Ein deutscher Urlauber ist beim Wandern in Südtirol tödlich verunglückt. Der 80 Jahre alte Mann sei auf dem Maiser Waalweg, einem historischen Wanderweg in der Nähe der Gemeinde Riffian bei Meran, aus noch ungeklärter Ursache vom Weg abgekommen und rund 50 Meter in die Tiefe gestürzt, berichtete Rai Südtirol unter Berufung auf die Rettungskräfte.
Der Mann war den Angaben zufolge am frühen Nachmittag mit seiner Ehefrau in dem Gebiet unterwegs. Sie schlug nach seinem Sturz in dem bewaldeten und steilen Hangbereich Alarm. Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Bergwacht rückten wenig später aus und erreichten den Mann, konnten aber nichts mehr für ihn tun. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Schenna, Bergrettung Meran, die Bergretter der Finanzwache, die Notfallseelsorge sowie das Weiße Kreuz und das Rote Kreuz. Woher der Mann stammte, war zunächst nicht klar.
In der Region ist zuletzt Mitte August ein 58 Jahre alter Mann in der Nähe des Dorfes Tirol bei Meran aus unbekannten Gründen tödlich verunglückt. Der Mann war Medienberichten zufolge zu einer Wanderung aufgebrochen. Seine Angehörigen schlugen am frühen Abend Alarm, nachdem der Mann nicht zurückgekehrt war.
Einsatzkräfte begannen eine großangelegte Such- und Rettungsaktion. Der Mann konnte letztlich in schwer zugänglichem Gelände aufgefunden werden. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät, er war bereits tot. Seine Leiche wurde nach Angaben der Rettungskräfte abseits der offiziellen Wanderwege gefunden. Die Bergung der Leiche gestaltete sich entsprechend schwierig.
Südtirol - Italiens nördlichste Region, in der viel Deutsch gesprochen wird - gehört zu den beliebtesten Reisezielen in den Alpen.
Verwendete Quellen: jki/dpa


