Polizei tappt im DunkelnMysteriöser Fall! Sechs Tote in Luxus-Hotel gefunden

Was ist hier passiert?
Eigentlich hätten sechs Vietnamesen am Dienstag (16. Juli) aus dem Grand Hyatt Erawan Hotel in Bangkok auschecken sollen. Doch stattdessen findet das Reinigungspersonal ihre Leichen.
Hotelgäste möglicherweise mit Blausäure vergiftet

Die drei Männer und drei Frauen sollen am Wochenende eingecheckt haben. Auf einem Tisch in dem Hotelzimmer steht noch das unangerührte Essen. Für die Polizei steht fest: „Das war keine Selbstverletzung, jemand hat ihren Tod verursacht”, erklärt Polizeisprecher Thiti Saengsawang. Die Ermittler sehen in dem Hotelzimmer keine Kampfspuren, finden aber eine andere Spur: Denn in den Tassen seien Rückstände einer Substanz gefunden worden, die auf eine Vergiftung schließen lassen können, zitierten thailändische Medien die Ermittler. Verschiedene Zeitungen schreiben, es habe sich möglicherweise um Zyanid, also Blausäure, gehandelt.
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Im Video: Flugzeug muss wegen Schlägerei notlanden
Polizei verdächtigt eine Frau aus der Gruppe
Nun sei eine Autopsie geplant, um die genaue Todesursache zu klären. Ein Raubüberfall werde aber sofort ausgeschlossen. Die Polizei sucht zuerst nach einem Menschen, der für den Tod der sechs Hotelgäste verantwortlich sein könnte. „Wir verfolgen jeden Schritt, den sie getan haben, seit sie aus dem Flugzeug gestiegen sind.”, erzählt der Sprecher. Doch schon wenig später gibt es einen neuen Verdacht: Wahrscheinlich habe eine 56-Jährige aus der Gruppe den anderen fünf ein sehr starkes Gift verabreicht und dieses anschließend selbst getrunken. Grund sollen extrem hohe Schulden gewesen sein. Diese Spur muss jetzt abschließend überprüft werden.
Die Regierung hat wohl die Sorge, dass die Tat den Tourismus schädigen könnte. Thailand ist auf den wichtigen Wirtschaftszweig angewiesen und kämpft nach der Corona-Pandemie darum, wieder möglichst viele Urlauber anzulocken.
Hilfe bei Depressionen oder Suizidgedanken
Solltet ihr selbst von Suizidgedanken betroffen sein, sucht euch bitte umgehend Hilfe. Versucht, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über eure Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich. Wenn ihr schnell Hilfe braucht, dann findet ihr unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800 – 111 0 111 oder unter online.telefonseelsorge.de Menschen, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. (jsi/dpa)
































