Großfahndung in der WildnisBewaffneter US-Veteran nach Schüssen auf Ehefrau auf der Flucht

Ein ehemalige US-Soldat ist seit Tagen auf der Flucht!
In Tennessee läuft eine groß angelegte Fahndung nach einem 53-jährigen Mann, der seine Ehefrau angeschossen haben soll. Der ehemalige US-Soldat ist seit Tagen auf der Flucht – und stellt die Ermittler vor enorme Herausforderungen. Steile Hügel, dichte Wälder und seine militärische Ausbildung erschweren die Suche erheblich.
Schüsse nach eskaliertem Streit
Laut Polizei soll es in der Nacht zu Donnerstag zu einem heftigen Streit gekommen sein. Der Verdächtige habe seine Ehefrau zunächst geschlagen und gewürgt, bevor er sie anschoss, als sie versuchte, in ihr Auto zu fliehen. Trotz einer schweren Halsverletzung überlebte die Frau und konnte später aus dem Krankenhaus entlassen werden.
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Flucht in die Wälder
Nach der mutmaßlichen Tat flüchtete der Mann aus seinem Haus im Ort Dover nahe der Grenze zu Kentucky. Eine Überwachungskamera zeigte ihn zuletzt in Tarnkleidung, bewaffnet mit einem Gewehr. Ermittler gehen davon aus, dass er zusätzlich Munition bei sich hat und sich in ein weitläufiges Waldgebiet abgesetzt hat.

Ehemaliger Soldat mit Spezialausbildung
Der Gesuchte war über zwei Jahrzehnte in der US-Armee aktiv, darunter als Bodentruppen-Soldat und Sanitätsfeldwebel bei Spezialeinheiten. Er wurde mehrfach im Irak eingesetzt und gilt als erfahren im Überlebenstraining. Laut Polizei sei er zudem körperlich topfit und bestens mit dem Überleben in der Wildnis vertraut.
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Schwieriges Terrain für Einsatzkräfte
Die Fahndung konzentriert sich auf ein Gebiet mit dichten Wäldern, steilen Hügeln und tiefen Schluchten. Hinzu kommen schwierige Wetterbedingungen, die den Einsatz der Suchtrupps zusätzlich erschweren. Auch Tiere wie Schlangen und gefährliche Pflanzen machen das Gebiet schwer zugänglich.
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An der Suche sind zahlreiche Behörden beteiligt, darunter die Highway Patrol und der Forstdienst. Auch die US Marshals könnten bald die Leitung übernehmen. Die Polizei spricht von einer „koordinierten Durchkämmung“, bei der das Gebiet systematisch abgesucht werden soll.
Angst in der Bevölkerung
In der Region wächst die Sorge. Anwohner werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und Türen verschlossen zu halten. Die Polizei betont jedoch, dass der Verdächtige vermutlich eher versucht, sich versteckt zu halten, als aktiv in Kontakt mit Menschen zu treten. Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Mann Unterstützung von außen erhalten hat oder sich bereits weit vom Tatort entfernt hat. Die Suche könnte sich deshalb noch über Tage oder sogar Wochen hinziehen.
Verwendete Quelle: CNN


