„Herr Allen, es tut mir leid”Eklat vor Gericht! Richter entschuldigt sich bei Trump-Attentäter

Cole Tomas Allen, 31, from Torrance, Calif., is tackled and arrested by the U.S. Secret Service after he rushed the ballroom doors of the Washington Hilton with a shotgun during the Washington Press Association Correspondents Dinner in Washington, DC, on Saturday, April 25, 2026. Photo posted by President Trump on Truth Social. PUBLICATIONxNOTxINxUSA WAX2026042601 official
Allen, nachdem er von Sicherheitsmitarbeitern überwältigt wurde.
IMAGO/UPI Photo / IMAGO/official

Kritik an Haftbedingungen
Cole Allen, dem laut US-Medienberichten ein Mordversuch an Präsident Donald Trump vergeworfen wird, hat vor Gericht etwas Unerwartetes erhalten – eine Entschuldigung. Und das von einem Richter.

„Beunruhigt” über Behandlung des Tatverächtigen

„Herr Allen, es tut mir leid, dass die Dinge nicht so gelaufen sind, wie sie hätten laufen sollen“, wird Zia Faruqui in verschiedenen US-Medienberichten zitiert. Der Richter entschuldigte sich am Montag (4. Mai) bei Cole Allen wegen der Haftbedingungen des 31-Jährigen.

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Faruqui erklärte, er sei „beunruhigt“ über Allens Behandlung im Gefängnis. „Wir sind verpflichtet, sicherzustellen, dass er gut versorgt wird”, so der Richter.

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Angeklagter steht unter Selbstmordbeobachtung

Bei seiner Inhaftierung wurde der Tatverdächtige von der Justizvollzugsbehörde unter Selbstmordbeobachtung gestellt. Diese sieht vor, dass er rund um die Uhr in einer sogenannten „sicheren Zelle“ eingesperrt und von Telefonanrufen und Besuchen – ausgenommen seines Anwalts – abgeschnitten ist. US-Medienberichten zufolge wurde dem 31-Jährigen trotz mehrfacher Anfrage auch ein Exemplar der Bibel verweigert. Die Staatsanwaltschaft versuchte, die Maßnahmen zu rechtfertigen.

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Richter Faruqui sieht das kritisch, zog vor Gericht Parallelen zwischen Allen und Angeklagten, die am 6. Januar 2021 wegen Ausschreitungen am Kapitol verhaftet wurden. „Es ist besorgniserregend. Mir ist kein Fall bekannt, in dem ein Angeklagter vom 6. Januar mit Fünfpunktfesseln fixiert oder in einer Sicherheitszelle untergebracht wurde”, so der Richter.

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„Wenn die härteste Maßnahme der einzige Weg ist, seine Sicherheit zu gewährleisten, dann ist das problematisch.“ Faruqui fügt an: „Was soll ich Allen sagen, dass das ein faires Verfahren sein wird, wenn wir ihn in eine Sicherheitszelle sperren, obwohl er dort nicht hingehört?“.

Anwälte von Allen forderten Aufhebung der Maßnahmen

Der Richter ordnete an, dass die Gefängnisleitung ihn über Allens Unterbringung im Gefängnis informieren solle. „Wenn nicht, werde ich weitere Fragen an sie haben. Wir sollten Sie im mittleren Bereich des Gefängnisses unterbringen können, mit Fenstern”, erklärt der Faruqui. Die Kritik an der Justizvollzugsanstalt und der Staatsanwaltschaft folgte einem Antrag von Allens Anwälten, in dem sie die Aufhebung der Suizidpräventionsmaßnahmen im Gefängnis forderten.

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Cole Allen befindet sich aktuell in Haft, da er laut Anklage versucht haben soll, sich Zugang zum Ballsaal des Dinners der White House Correspondents’ Association zu verschaffen und Präsident Trump zusammen mit anderen hochrangigen Regierungsbeamten zu töten.

Verwendete Quellen: Fox News, Washington Times, TMZ, Komo News