Sternschnuppen-Zauber über DeutschlandAn diesen Tagen im Oktober lohnt sich der Blick nach oben!

Sternschnuppen lassen sich am besten mit langen Belichtungszeiten und einer mittleren ISO-Zahl fotografieren. (Archivbild)
Im Oktober stehen die Chancen, eine Sternschnuppe zu sehen gut!
Matthias Balk/dpa

Vielleicht gehen Deine Wünsche in diesem Monat in Erfüllung!
Im Oktober gibt es am Nachthimmel einiges zu entdecken! Gleich mehrere Sternschnuppen-Ströme sorgen für leuchtende Momente. Wir verraten euch, wann und wo ihr die besten Chancen habt, das Spektakel zu beobachten.

Augen auf und Wünsche bereithalten!

Im Oktober ziehen gleich mehrere Sternschnuppen-Ströme über den Himmel. Besonders die Draconiden, Tauriden und Orioniden sind einen Blick wert. Hier könnt Ihr auf einen Blick sehen, an welchen Tagen sich das lange Aufbleiben lohnt. Sucht euch einen dunklen Ort außerhalb der Stadt mit möglichst freier Sicht auf den Himmel. Ein Teleskop braucht ihr nicht. Wichtig sind vor allem ein wolkenloser Himmel und etwas Geduld.

Lese-Tipp: Was ist der Unterschied zwischen Meteorit, Asteroid, Komet und Sternschnuppe?

Draconiden am 8. und 9. Oktober

Die Draconiden stammen aus den Überresten eines Kometen und scheinen aus dem Sternbild Drache zu kommen. Am besten lassen sie sich am späten Abend in Richtung Nordwesten beobachten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sternschnuppenschauern müssen Sie für die Draconiden nicht bis zum Morgengrauen wach bleiben. Die beste Beobachtungszeit liegt in den frühen Abendstunden direkt nach Einbruch der Dunkelheit von 20 Uhr bis Mitternacht. Allerdings werden in diesem Jahr nur wenige Sternschnuppen erwartet.

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Tauriden vom 10. bis 20. Oktober

Die Tauriden sind für ihre besonders hellen Feuerbälle bekannt. Sie bewegen sich langsamer als andere Sternschnuppen und können spektakulär aufleuchten. Die Tauriden sind im Oktober 2026 ebenfalls aktiv, verhalten sich aber ganz anders als die Draconiden. Es handelt sich hierbei genau genommen um zwei separate Sternschnuppenschwärme – die Südlichen und die Nördlichen Tauriden. Zusammen sorgen sie über Wochen für spektakuläre, langsame Sternschnuppen. Die besten Chancen habt ihr in der zweiten Nachthälfte ab Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden.

Orioniden am 21. Oktober

Hier stehen die Chancen besonders gut!  Unter optimalen Bedingungen sind etwa 10 bis 20 Meteore pro Stunde zu erwarten. Sie sind extrem schnell (ca. 66 km/s) und hinterlassen oft leuchtende Schweife oder explodieren als helle Feuerbälle. Die schnellen Lichtstreifen stammen vom berühmten Halleyschen Kometen. Die aktivste Phase liegt in den Stunden vor der Morgendämmerung am 22. Oktober in den frühen Morgenstunden, wenn Ihr Richtung Osten schaut.

Quelle: ard alpha, Earth Sky, The Planetary Society