Plötzlich bricht Unruhe ausStrandurlauber in Spanien flüchten vor Migrantenboot

Plötzlich endet der Badetag im Ausnahmezustand!
An einem Strand nahe des spanischen Ferienorts La Manga (Spanien) ist ein Schnellboot mit mehr als 60 Migranten direkt vor Urlaubern angelandet. Während einige Badegäste erschrocken ihre Sachen packten, sprangen die Menschen aus dem Boot ins Wasser und schwammen ans Ufer.
La Manga: Schleuserboot mit Dutzenden Migranten landet direkt vor Urlaubern am Strand
Die Szenen spielten sich am Mittwoch (19. August) gegen 13 Uhr an der abgelegenen Cala del Barco bei Atamaría in der Region Murcia ab. Das Boot setzte die Menschen im flachen Wasser ab, bevor es wieder auf das Mittelmeer hinausfuhr. Viele liefen anschließend an den verdutzten Sonnenanbetern vorbei in Richtung des nächsten Ortes, berichtet unter anderem oe24.
Die spanische Guardia Civil nahm nach eigenen Angaben 45 Männer, zwei Frauen und 15 Minderjährige in Gewahrsam. Das Rote Kreuz untersuchte die Ankommenden; laut Behörden waren sie gesundheitlich stabil. Anschließend wurden sie der Nationalpolizei übergeben, die für das weitere Migrationsverfahren zuständig ist.
Unter den Touristen herrschte große Unruhe. Videoaufnahmen zeigen Menschen, die ihre Liegen verlassen, zum Handy greifen oder sich vom Strand zurückziehen. Andere blieben stehen und beobachteten die dramatische Ankunft.
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Die Behörden ermitteln nun auch gegen die Schleuser: Die zwei Männer am Steuer des Schnellboots drehten nach dem Absetzen der Migranten um und entkamen aufs offene Meer. Der Vorfall zeigt, wie skrupellos kriminelle Schleuserbanden Menschen inzwischen selbst am helllichten Tag direkt an Europas Urlaubsküsten absetzen.


