Neue Details nach tödlichem Sturz Hassan (42) stirbt in Achterbahn – Stunden zuvor wurde sie gewartet!

Diese neuen Aussagen werfen Fragen auf!
Lehrer Hassan Kariem (42) stürzt im Freizeitpark Six Flags aus einer Achterbahn und stirbt. Jetzt berichten zwei Augenzeuginnen, dass die Bahn nur wenige Stunden vor dem tödlichen Unglück wegen Wartungsarbeiten geschlossen war. Andere Fahrgäste erzählen zudem von ungewöhnlichen Geräuschen an den Sicherheitsbügeln!
Six Flags: Achterbahn Goliath war Stunden vor tödlichem Sturz gesperrt
Nur wenige Stunden vor dem tödlichen Achterbahnunfall im US-Bundesstaat Georgia soll die betroffene Bahn wegen Wartungsarbeiten geschlossen gewesen sein! Das berichten zwei Lehrerinnen, die am Montag (12. Oktober) selbst den Freizeitpark Six Flags Over Georgia bei Atlanta besuchten. Am selben Nachmittag stürzte der 42-jährige Lehrer Hassan Kariem aus der Achterbahn „Goliath“ und starb.
Wie die New York Post berichtet, wollten Tina Christiansen (29) und ihre Freundin Emily Nguyen (30) gegen 13 Uhr mit der Achterbahn fahren. Doch das war zunächst nicht möglich. Über Lautsprecher wurden die Besucher über Verzögerungen informiert. „Zuerst hieß es, dass es Verzögerungen gebe. Ein paar Minuten später wurde dann durchgesagt, dass man auf die Wartungstechniker warte“, erinnert sich Christiansen gegenüber der Zeitung.
Zeuginnen beobachten Testfahrten – dann kommt es zur Katastrophe
Während die beiden Frauen warten, beobachten sie einen Mitarbeiter, der offenbar eine Testfahrt mit der Achterbahn durchführt. Er sitzt ganz allein in der ersten Reihe. „Ein Mann fuhr ganz allein in der ersten Reihe“, erzählt Emily Nguyen. Sie und ihre Freundin hätten sich damals noch darüber unterhalten, wie beängstigend dieser Job sein müsse. „Man könnte mir gar nicht genug Geld dafür bezahlen, diesen Job zu machen“, erinnert sie sich an ihre damaligen Gedanken.
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Als die Freundinnen später zur Achterbahn zurückkehren, bietet sich ihnen ein völlig anderes Bild. Der Bereich um „Goliath“ ist abgesperrt, Menschen weinen, Rettungswagen treffen ein. Nguyen fragt einen Sicherheitsmitarbeiter, was passiert sei. Doch der blockt ab. „Er sagte nur: ‚Das kann ich Ihnen nicht sagen.‘ Da wurde mir klar, dass etwas wirklich Ernstes passiert sein musste“, berichtet die 30-Jährige. Kurz darauf erfahren die beiden, dass ein Mann aus der Achterbahn gestürzt ist. Das Unglück ereignete sich kurz vor 16 Uhr. „Ich habe das Gefühl, dass wir noch einmal davongekommen sind, weil wir nicht in der Nähe waren, als es passierte“, sagt Nguyen.
Fahrgäste berichten von seltsamen Geräuschen an Sicherheitsbügeln
Doch die Aussagen der beiden Lehrerinnen sind nicht die Einzigen, die Fragen aufwerfen. Andere Besucher, die mit der Achterbahn gefahren waren, berichten von ungewöhnlichen Geräuschen an den Sicherheitsbügeln. Eine Augenzeugin schildert gegenüber dem US-Sender WSB-TV, dass die Bügel immer wieder geklickt hätten. „Es klang, als würden sie sich entriegeln und wieder verriegeln“, erklärt sie.
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Ihr Begleiter berichtet, dass die Mitarbeiter die Sicherungen deshalb mehrfach überprüft hätten. „Jedes Mal, wenn es klickte, kamen sie vorbei und drückten den Bügel herunter.“ Die Kontrollen seien sogar drei- oder viermal wiederholt worden. Ob die Wartungsarbeiten oder die beschriebenen Geräusche mit dem tödlichen Sturz zusammenhängen, ist bislang völlig unklar.
Six Flags schließt weitere Achterbahnen nach tödlichem Unfall
Nach dem Tod von Hassan Kariem hat der Freizeitparkbetreiber Six Flags vorsorglich neun weitere Achterbahnen in sechs Parks geschlossen. Die Polizei im Cobb County sowie die zuständige Sicherheitsbehörde des Bundesstaates Georgia untersuchen inzwischen, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
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Auf Nachfrage der New York Post zu den Aussagen der beiden Lehrerinnen erklärt ein Sprecher von Six Flags, dass die Sicherheit von Besuchern und Mitarbeitern oberste Priorität habe. Zu Einzelheiten des Unfalls oder den geschlossenen Attraktionen könne man sich derzeit nicht äußern. Das Unternehmen betont jedoch, dass man sich zu strengen Inspektions-, Wartungs- und Sicherheitsverfahren verpflichte, die den Branchenstandards entsprächen oder darüber hinausgingen.
Für die Ermittler bleibt nun die entscheidende Frage: Warum stürzte Hassan Kariem aus der Achterbahn – obwohl die Anlage nur wenige Stunden zuvor überprüft worden sein soll? (anr)
Verwendete Quelle: New York Post


