Schwester trauert um ihren Helden Hassan (42) überlebt Krebs und Auto-Brand – dann stirbt er in Achterbahn in Georgia

October 12, 2026, Austell, Georgia, USA: The ââ¬ËGoliathââ¬â¢ roller coaster at Six Flags Over Georgia. (Credit Image: © Christopher Oquendo/ZUMA Press Wire
Ein schrecklicher Unfall ereignet sich in dem Freizeitpark (Archivbild).
picture alliance / ZUMAPRESS.com / Christopher Oquendo

Er hat schon so viel überstanden!
Hassan Kariem (42) besiegt den Krebs und entkommt erst vor wenigen Wochen einem brennenden Auto. Doch dann endet ein Besuch im Freizeitpark für ihn tödlich. Der Familienvater stürzt aus einer Achterbahn. Jetzt spricht seine Schwester über den Mann, den sie ihren Helden nennt – und findet bewegende Worte.

Unfall ereignete sich im Freizeitpark Six Flags

Er hatte bereits zwei gefährliche Situationen überlebt. Hassan Kariem (42), ein Lehrer aus der Nähe von Atlanta im US-Bundesstaat Georgia, kämpfte gegen den Krebs. Seit 2015 galt seine Erkrankung als zurückgedrängt. Erst rund einen Monat vor seinem Tod überstand er außerdem einen schweren Autobrand.

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Doch am Montag (12. Oktober) endet sein Leben auf tragische Weise: Hassan stürzt während einer Fahrt mit der Achterbahn „Goliath“ im Freizeitpark Six Flags Over Georgia in die Tiefe. Seine Schwester Andrea Clark (35) kann den Verlust kaum begreifen. Im Gespräch mit der New York Post erinnert sie sich unter Tränen an ihren Bruder: „Er war mein Held.“ Dann sagt sie über den 42-Jährigen: „Er war ein wunderbarer Mensch.“

Schwester Andrea Clark: „Das ist unfair“

Dass ihr Bruder nach all den überstandenen Schicksalsschlägen ausgerechnet bei einer Achterbahnfahrt sterben musste, macht Andrea fassungslos. „Das ist unfair“, sagt sie gegenüber der New York Post. Zwar habe Hassan auch nach seiner Krebserkrankung gesundheitliche Probleme gehabt, doch er sei körperlich fit gewesen. „Ich verstehe es nicht“, erklärt seine Schwester verzweifelt.

Für Andrea war ihr Bruder ein ganz besonderer Mensch. „Das Coolste an mir war er“, sagt sie über Hassan. Er habe hart gearbeitet und sich liebevoll um seine Familie gekümmert. Eigene Söhne hatte der 42-Jährige nicht. Dafür kümmerte er sich um die Tochter seiner Verlobten, in deren Leben er bereits seit ihrem dritten Lebensjahr eine wichtige Rolle spielte.

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Hassan stürzt aus „Goliath“-Achterbahn in die Tiefe

Das Unglück ereignet sich am Montag im Freizeitpark Six Flags Over Georgia. Hassan sitzt in der Achterbahn „Goliath“, die eine Höhe von rund 61 Metern erreicht. Während der Fahrt rutscht er nach Angaben von Augenzeugen offenbar aus dem Sicherheitsbügel und stürzt in die Tiefe. Wie genau es dazu kommen konnte, ist bislang unklar. Der Freizeitparkbetreiber Six Flags hat nach dem tödlichen Unfall vorsorglich mehrere ähnliche Achterbahnen in anderen US-Parks geschlossen.

Schwester bittet darum, Bilder von Hassans Tod nicht zu verbreiten

Besonders schmerzhaft für die Angehörigen: Im Internet kursieren Bilder von Hassans letzten Augenblicken. Seine Schwester richtet deshalb einen eindringlichen Appell an die Menschen, die solche Aufnahmen verbreiten. Sie bittet darum, damit aufzuhören. „Das ist einfach böse“, sagt Andrea gegenüber der New York Post. Der Umgang mit den Bildern sei tragisch und zeige für sie, dass die Gesellschaft inzwischen zu weit gegangen sei. (anr)

Verwendete Quelle: New York Post