„Unsachgemäßer Gebrauch” mit Feuerwerk17-Jähriger stirbt beim Böllern in Sachsen-Anhalt!

Ein Böller liegt auf dem Rasen
Immer wieder verletzen sich Menschen beim Zünden von Feuerwerk tödlich (Symbolbild).
Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn

Kurz nach Mitternacht passiert es!
Ein 17-Jähriger verbringt den Silvesterabend bei einer Feier an der Sporthalle in Born in Sachsen-Anhalt. Nur wenige Minuten nachdem das neue Jahr angebrochen ist, zündet er offenbar Feuerwerk. Dabei kommt es zu einem folgenschweren Unfall und der Jugendliche wird tödlich verletzt, wie am Freitag (2. Januar) bekannt wird. Jetzt ermittelt die Polizei.

Gesamter Ort ist fassungslos

Während der gesamte Ort betroffen über den Vorfall ist, versucht die Polizei mit Hochdruck herauszufinden, was genau die Ursache für den Tod des 17-Jährigen sein könnte. Nach bisherigen Erkenntnissen der Volksstimme, soll sich der Vorfall durch einen „unsachgemäßen Gebrauch” von Feuerwerkskörpern ereignet haben.

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Weitere Angaben zum Ermittlungsstand macht die Polizei bislang nicht. Die ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Westheide, zu der ebenfalls Born gehört, ist fassungslos über den Todesfall. „Wir können das im Ort noch gar nicht fassen“, sagt sie der Volksstimme.

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Familie soll Unterstützung bekommen

Wie Bürgermeisterin Romy Staufenbiel erzählt, ist die Familie des Toten stark im Ort engagiert. „Wir müssen jetzt schauen, wie wir damit umgehen und wie wir die Familie unterstützen können”, erzählt sie der Volksstimme.

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Um Tragödien wie diese künftig zu vermeiden, wird deutschlandweit immer wieder über ein sogenanntes „Böllerverbot” diskutiert. Eine entsprechende Petition dazu unterzeichneten laut Deutschlandfunk zuletzt rund vier Millionen Menschen.

Verwendete Quellen: Volksstimme, Deutschlandfunk