Wegen hoher Betriebskosten Ryanair-Basis in Berlin schließt! Hälfte aller Verbindungen fällt weg

Die Basis am Hauptstadtflughafen wird geschlossen!
Ryanair will in Zukunft weniger oft von Berlin aus fliegen, wie die Geschäftsführung in einer Pressekonferenz sagte. Grund dafür seien die hohen Flughafengebühren in Berlin. Die Airline kündigte an, mehrere Flugzeuge an andere Flughäfen in Europa zu verlegen, wo die Standortkosten nicht so hoch wie in Deutschland seien.

Zehn Ryanair-Verbindungen fallen weg
Zehn Flugstrecken ab dem BER sollen gestrichen werden, weil die sich für die Airline nicht mehr lohnen, erklärte Ryanair. Berlin sei einer der teuersten Flughäfen im Ryanair-Netz, hieß es in der Pressekonferenz. Ab dem 24. Oktober will Ryanair seine Basis in Berlin schließen. Das bedeute, dass sieben Flugzeuge, die aktuell am Hauptstadtflughafen angesiedelt seien, verlegt würden.
Die irische Billig-Airline will Berlin zwar noch anfliegen, aber seinen Standort vor Ort auflösen. Ryanair werde daher ab Oktober statt fünf Millionen Passagiere nur noch 2,5 Millionen Menschen über Berlin transportieren können.
Ryanair-Mitarbeiter sollen Jobs in anderen europäischen Ländern bekommen
Die Entscheidung sei eine direkte Folge der jüngsten Ankündigung des Berliner Flughafens, die Gebühren von 2027 bis 2029 erneut um weitere zehn Prozent zu erhöhen, erklärte das Unternehmen. Am 24. Oktober soll die Basis am BER geschlossen werden. Piloten und Kabinenpersonal könnten andere Jobs bei Ryanair in ganz Europa erhalten, da man weiter wachsen wolle.
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Neben Ryanair machen andere Billigflieger wie Easyjet und Wizz Air einen Bogen um Deutschland und haben ihr Flugangebot verkleinert. Das Regierungsbündnis aus Union und SPD hatte sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, die Kosten rund ums Fliegen zu senken. Deutschland hinkt in der Luftfahrt wegen vergleichsweise hoher Kosten bei der Erholung nach der Corona-Krise vielen Ländern weit hinterher.

Zur Jahresmitte soll nun die Luftverkehrsteuer sinken. Zum 1. Juli soll die Ticketsteuer so reduziert werden, dass das Steueraufkommen wieder auf das Niveau vor der Erhöhung vom Mai 2024 fällt. Der Iran-Krieg sowie teureres und knapperes Kerosin machen den Fluggesellschaften zusätzlich zu schaffen. ((mit Reuters)
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen, Reuters, Ryanair
































