Rettungsaktion in Wismar Jetzt soll ein Wal-Guru aus Peru helfen! 

Rettungsaktion für den Buckelwal
Bestseller-Autor Sergio Bambaren beteiligt sich an der Rettungsaktion für den Wal.
axr, Philip Dulian/dpa, Philip Dulian

Er will den gestrandeten Wal in der Ostsee beruhigen!
„Ich könnte ihn befreien“, ist Sergio Bambaren überzeugt. Auf seinem Instagram-Account bittet der Bestseller-Autor aus Peru noch um Hilfe für den Wal. Inzwischen ist er selbst an der Ostseeküste angekommen. Dort hat er offenbar vor, mit dem Tier in Not Kontakt aufzunehmen.

Er schrieb „Der träumende Delfin” und will jetzt dem Wal helfen

Die Nachricht, dass der Autor des Romans „Der träumende Delphin“ nach Deutschland fliegen will wird von seinen Fans bei Instagram begeistert aufgenommen. „Endlich hat der Ruf dich erreicht“, kommentiert ein User unter seinem Post. „Vielen, vielen, vielen Dank“, lautet ein anderer Kommentar. „Hoffentlich kannst du zu ihm und seiner Seele einen Moment Ruhe geben“, meint ein weiterer Fan.

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Was genau der Wal-Guru für den gestrandeten Meeressäuger vor der Küste von Wismar tun will, ist nicht bekannt. In einem Interview mit der dpa erklärt er, dass er auf Einladung von Unternehmer Walter Gunz, der die Walrettung mitfinanziert, vor Ort sei. Er wolle erst einmal sehen, wie es dem Tier geht und es dann beruhigen.

Rettungsaktion für den Buckelwal
16.04.2026, Mecklenburg-Vorpommern, Poel: Helfer nähern sich dem Wal. Für den bei Wismar gestrandeten Buckelwal beginnt damit ein neuer Rettungsversuch. Umgesetzt wird das Konzept von einer privaten Initiative. Foto: Philip Dulian/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
axr, Philip Dulian/dpa, Philip Dulian

Sergio Bambaren fühlt sich mit dem Ozean verbunden

Nach eigener Aussage sei er bereits als Kind mit Walen, Delfinen und Mantarochen geschwommen und habe mehrere Walrettungen in Südamerika und Australien begleitet. Auf seiner Website schreibt Bambaren, dass er in Lima geboren sei. „Während eines Sabbaticals reiste er die portugiesische Küste entlang, wo er sich wieder mit dem Ozean verbunden und seine wahre Berufung gefunden hat“, heißt es dort.

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Private Rettungsaktion für den Wal ist gestartet

Sechs Helfer nähern sich am Mittag im hüfttiefen Wasser dem bei Wismar gestrandeten Buckelwal. Sie spritzen zunächst mit den Händen Wasser auf das große Tier. Ehe sie sich wieder entfernen, legen sie ein Tuch auf den Wal, das allerdings nur einen kleinen Teil von ihm bedeckt - weitere Tücher werden folgen. Es sind die ersten Schritte einer privaten Rettungsaktion, die zahlreiche Menschen in Deutschland gebannt verfolgen.

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Die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern hatten am Mittwoch eine private Rettungsmission genehmigt. Demnach soll versucht werden, Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll zuvor Schlick unter ihm weggespült werden. Der Wal soll dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und in die Nordsee, beziehungsweise in den Atlantik, transportiert werden. Ein Schlepper soll die Pontons ziehen. Weitere Details der Pläne sind nicht öffentlich bekannt. Beim Verfolgen der Live-Streams aus großer Distanz bleiben manche Fragezeichen zurück, was die Helfer gerade genau dort machen. (mit dpa)

Verwendete Quellen: Instagram, sbambaren.com, dpa