Täglich bis zu 70.000 UrlauberRechtzeitig vor Ostern – Gardasee-Gemeinde geht mit Maßnahmenpaket gegen Massentourismus vor

Genug vom Urlaubs-Chaos!
Die Gemeinde Sirmione am Südufer des Gardasees geht gegen Massentourismus vor – dazu ist ein knallhartes Maßnahmenpaket erarbeitet worden, welches unter anderem auch Sperrungen in der Altstadt beinhaltet. Worauf Urlauber jetzt achten müssen.
Zu viele Touristen auf einmal
Im vergangenen Jahr wurden an Ostern und am ersten Maiwochenende rund 70.000 Besucher gezählt. Die einzige Straße in die historische Altstadt sei dicht gewesen, Rettungswege teilweise blockiert: „Unser Ziel ist es nicht, den Tourismus einzuschränken, sondern ihn verantwortungsvoll zu steuern, um die Sicherheit und Lebensqualität von Einwohnern, Arbeitnehmern und Gästen zu schützen“, sagte Bürgermeisterin Luisa Lavelli laut einer Pressemitteilung.
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Der Alltag der nur rund 8.000 Bewohner sei durch den Massentourismus stark eingeschränkt. In Zukunft wolle man Besucherströme besser überwachen und somit kontrollieren können.
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Gemeinde beschließt Maßnahmen
Nach einer monatelangen Debatte ist jetzt von der Stadtverwaltung jetzt der Aktionsplan für die Tourismussaison 2026 beschlossen worden. Demnach soll an 31 Tagen in der Hochsaison und an Feiertagen die Altstadt zwischen 14 und 19 Uhr für Autos gesperrt werden. Rettungswege sollen dabei dabei jederzeit frei bleiben, damit Einsatzfahrzeuge durchkommen. Für Reisebusse gilt künftig Buchungspflicht am Parkplatz Monte Baldo. Außerdem sollen in Zukunft mehr Zudem Sanitäter und Ordnungshüter im Einsatz sein.
Die Maßnahmen sollen ab Ostersamstag (4. April) durchgesetzt werden.
Verwendete Quellen: T-Online, HNA, Radio Bruno Brescia, Frankfurter Rundschau
































