Für immer ungeklärt?Rätsel um Flug MH370 bleibt! Maschine vor zwölf Jahren spurlos verschwunden

ARCHIV - 06.03.2016, Malaysia, Kuala Lumpur: Eine Frau schreibt während einer Gedenkveranstaltung zum Flug MH370 eine Nachricht auf ein Banner. Fünf Jahre ist es her, dass Flug MH370 kurz nach dem Start verschwand - einfach so. Seither wurden nur ein paar Wrackteile gefunden. Ansonsten: keine Spur. Die Verzweiflung der Angehörigen ist groß, immer noch. (zu dpa "Das große Rätsel MH370: Angehörige auch nach fünf Jahren verzweifelt") Foto: Fazry Ismail/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Das große Rätsel um MH370. (Symbolbild).
ms hjb sab, dpa, Fazry Ismail

Seit zwölf Jahren spurlos verschwunden!
Das Rätsel um das Schicksal des Fluges MH370 ist noch immer ungelöst: Eine neue Suchaktion zu dem vor genau zwölf Jahren von den Radarschirmen verschwundenen Malaysia-Airlines-Flug ist ergebnislos verlaufen. Das teilte das malaysische Verkehrsministerium zum Jahrestag am Sonntag (8. März) mit.

Rätsel um Flug MH370 bleibt zwölf Jahre nach Verschwinden ungeklärt

Die Boeing 777 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking war am 8. März 2014 über dem Indischen Ozean plötzlich von den Radarschirmen verschwunden. Experten vermuten, dass die Maschine mit 239 Menschen an Bord vom Kurs abwich und nach stundenlangem Flug mit leerem Tank in den südlichen Indischen Ozean stürzte.

Weder das Wrack noch Flugschreiber oder sterbliche Überreste von Menschen an Bord konnten bislang gefunden werden – trotz wiederholter Suchaktionen, darunter der größten in der Geschichte der Luftfahrt.

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Bis zu 6000 Meter tief nach Hinweisen gesucht

Die jüngste Suchaktion begann nach Angaben des malaysischen Verkehrsministeriums im Dezember vergangenen Jahres und endete am 23. Januar. Dabei seien etwa 15.000 Quadratkilometer abgesucht worden. Die in Großbritannien und den USA ansässige Firma Ocean Infinity leitete die Suche. Dabei kamen Unterwasserdrohnen zum Einsatz, die bis zu 6000 Meter tief tauchen können.

Von den 239 Menschen an Bord der Malaysia-Airlines-Maschine waren 153 Chinesen. Außerdem befanden sich Staatsbürger aus Malaysia, Indonesien, Australien, Indien, den USA, den Niederlanden und Frankreich an Bord des Flugzeugs.

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Angehörige suchen verzweifelt nach Antworten

Angehörige der vermissten chinesischen Passagiere beklagten am zwölften Jahrestag des Verschwindens des Flugs MH370 mangelnde Informationen zu der jüngsten Suchaktion. „In den vergangenen zwei Monaten haben wir wiederholt das malaysische Verkehrsministerium über Malaysia Airlines und die chinesische Regierung kontaktiert, doch wir haben keine Antwort erhalten”, heißt es in einem an Malaysias Ministerpräsidenten Anwar Ibrahim gerichteten Schreiben. In dem offenen Brief dankten die Angehörigen Ibrahim zugleich für die Suchaktion und zeigten Verständnis für Schwierigkeiten.

Ocean Infinity hatte schon 2018 ergebnislose Sucheinsätze geleitet. Auch Australien unternahm eine bis Januar 2017 andauernde dreijährige Suchaktion. (jow/dpa)

Verwendete Quellen: dpa