Tragödie in HolsteinBundespolizist bei Schießtraining tödlich verletzt

Ein Routine-Training endet tödlich.
Ein Bundespolizist ist bei einem Schießunfall ums Leben gekommen. Was bisher über das Unglück auf dem Übungsplatz Putlos in der Nähe von Oldenburg in Holstein bekannt ist.
Tödlicher Zwischenfall bei Übung
Am Montagabend, 11. Mai, ist ein Angehöriger von Spezialkräften der Bundespolizei im Rahmen eines Schießtrainings auf dem Truppenübungsplatz Putlos der Bundeswehr bei Oldenburg in Holstein tödlich verletzt worden. Das Kommissariat 1 der Lübecker Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Lübeck haben noch am Abend Ermittlungen zur Klärung des Geschehens eingeleitet und mit der Sicherung und Auswertung von Spuren und Hinweisen begonnen. Erste Ermittlungserkenntnisse deuten auf einen Unfall hin.
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Wie Polizei und Staatsanwaltschaft den Lübecker Nachrichten bestätigt, ereignet sich der Vorfall an der Wagrien-Kaserne während eines Trainings mit Schusswaffen. Ein Beamter wird dabei so schwer verletzt, dass jede Hilfe zu spät kommt. Der Schießunfall erschüttert die Einsatzkräfte vor Ort.
Der Truppenübungsplatz Putlos gehört zu den größten Anlagen dieser Art in Norddeutschland. Auf mehr als 1200 Hektar trainieren regelmäßig Soldaten sowie Einheiten von Bundes- und Landespolizei. Die Infrastruktur bietet zahlreiche Möglichkeiten für Übungen – von Handwaffen bis hin zu komplexeren Schießszenarien. Warum es nun zu dem Unglück kam, ist derzeit völlig offen.
Verwendete Quellen: dpa/ots, Lübecker Nachrichten
































