Attacke auf Kleinkind in PirnaMädchen (4) überlebt Angriff – Ermittlungen gegen Vater!

Ein kleines Mädchen kämpft nach einer mutmaßlichen Attacke seines eigenen Vaters ums Überleben.
Die Vierjährige wird am Donnerstagabend in Pirna schwer verletzt und muss ins Krankenhaus gebracht werden. Inzwischen ist das Kind außer Lebensgefahr. Gegen den 41 Jahre alten Vater ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.
Vater soll Vierjährige mit Tötungsvorsatz verletzt haben
Der 41-Jährige soll am Donnerstagabend gegen 22 Uhr seine vier Jahre alte Tochter in seiner Wohnung mit Tötungsvorsatz schwer verletzt haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
Anschließend soll der Beschuldigte versucht haben, sich selbst zu töten, was ihm nicht gelang. Das schwer verletzte Mädchen wurde in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.
Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl
Kurz nach der Tat wurde der 41-Jährige von der Polizei vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
Hier findet ihr Hilfe in schwierigen Situationen

Solltet ihr selbst von Suizidgedanken betroffen sein, sucht euch bitte umgehend Hilfe. Versucht, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über eure Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.
Wenn ihr schnell Hilfe braucht, dann findet ihr unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800 – 1110111 oder 0800 – 1110222 Menschen, die euch Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.
Die Staatsanwaltschaft stellte beim zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls. Der Beschuldigte soll noch am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Der Mann ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht vorbestraft.
Einige Medien hatten zuvor von Stichverletzungen bei dem Mädchen berichtet. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft konnte diese Angaben zunächst nicht bestätigen.
Verwendete Quelle: dpa


