Tragödien in Österreich und der SchweizDrei Tote auf Skipisten – gesuchter Teenager stellt sich

Nach einem Skiunfall hat die Dresdner Staatsanwaltschaft eine Strafe beantragt. (Symbolbild)
Mindestens drei Menschen kamen am Wochenende auf alpinen Skipisten ums Leben (Symbolbild).
Angelika Warmuth/dpa

Weiteres tragisches Wochenende auf alpinen Skipisten.
In Österreich und der Schweiz sind am Wochenende erneut mehrere Freizeitsportler verunglückt. Nach Angaben der zuständigen Polizeistellen starben mindestens drei Menschen.

Tödlicher Zusammenstoß im Skigebiet Schmittenhöhe in Zell am See (Österreich)

Im Skigebiet Schmittenhöhe in Zell am See starb ein 49-jähriger Österreicher nach dem Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer, wie die Polizei im Bundesland Salzburg mitteilte. Nach diesem – einem Teenager, der sich mit einer Frau von der Unfallstelle entfernte – wurde zunächst gesucht. Am Sonntag (25. Januar) stellte er sich zusammen mit seiner Familie bei der Polizei. Dem österreichischen TV-Sender ORF zufolge handelt es sich um einen 14-jährigen Urlauber aus Irland.

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Im Schweizer Kanton Obwalden stießen im Skigebiet Melchsee-Frutt ein Snowboarder und ein Skifahrer zusammen. Einer von ihnen wurde nach Polizeiangaben tödlich verletzt. Details zum Ablauf oder zur Herkunft der Beteiligten gab es zunächst nicht.

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Volksskirennen in Mürren (Berner Oberland) abgebrochen

Beim Volksskirennen in Mürren im Berner Oberland mit fast 2.000 Teilnehmern brach ein 69-Jähriger rund 100 Meter vor dem Ziel zusammen und starb. Das Rennen wurde abgebrochen. Etwa die Hälfte der Läuferinnen und Läufer war zu dem Zeitpunkt gestartet, wie es hieß.

Daneben gab es zahlreiche glimpfliche ablaufende Unfälle. Unter den Verletzten war eine 28-Jährige aus dem Landkreis Biberach in Baden-Württemberg, wie die Polizei in Tirol mitteilte. Sie sei im Skigebiet Grubigstein mit einem Snowboardfahrer aus Rumänien zusammengestoßen. Beide hätten kurzzeitig das Bewusstsein verloren. (bst)

Verwendete Quellen: dpa, ORF