Michaela B. seit dem 13. Februar verschwundenRätsel um vermisste Vierfachmutter – brisante Spur führt nach Hamburg

Mit diesen Plakaten wird Michaela B. gesucht.
Mit diesen Plakaten wird nach der 48-Jährigen gesucht.
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Wo ist Michaela B.?
Seit Monaten sucht ihre Familie verzweifelt nach der 48-Jährigen aus der Steiermark. Ihre Spur verlor sich im Februar an einem Bahnhof, später tauchten rätselhafte Nachrichten auf. Jetzt rückt erneut Hamburg in den Fokus. Angehörige berichten von Hinweisen, die neue Fragen zum Verschwinden der vierfachen Mutter aufwerfen.

Michaela B. verschwindet im Februar

Seit dem 13. Februar 2026 wird Michaela B. aus Sankt Georgen an der Stiefing in der Steiermark vermisst. Die Gemeinde machte den Vermisstenfall damals öffentlich. Bei der Suche nach ihr kamen auch speziell ausgebildete Spürhunde zum Einsatz. Michaelas Spur konnte bis zum Bahnhof im nahe gelegenen Wildon verfolgt werden. Dort verlor sie sich allerdings. Die Frage, ob die 48-Jährige tatsächlich in einen Zug stieg, blieb unbeantwortet.

Wenige Tage später wurde der Fall noch rätselhafter: Am 21. Februar erhielten der Verein „Österreich findet euch“ und die Polizei eine Nachricht, deren Absender sich als Michaela ausgab. „Ich bin nicht freiwillig weggegangen“, hieß es darin. Zugleich wurde darum gebeten, die Suche einzustellen. Ob diese Nachricht tatsächlich von Michaela stammt, ist bis heute ungeklärt.

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Hinweise führen nach Hamburg

Bei der Suche nach Antworten beschäftigt sich Michaelas Familie inzwischen auch mit ihrem privaten Umfeld. Ihr Cousin berichtet bereits im Mai gegenüber der Kronen Zeitung, auf dem zurückgelassenen Handy und Laptop der Vermissten Hinweise auf Dating-Plattformen und Kontakte mit erotischem Bezug gefunden zu haben. Dabei stieß er nach eigenen Angaben auch auf eine mögliche Verbindung nach Hamburg. Michaela soll dort nach einer bestimmten Adresse gesucht haben. Zudem habe ihr Cousin auf einem ihrer Geräte ein Zugticket von Wien nach Hamburg entdeckt, das mit einer Geschenkkarte bezahlt worden sein soll.

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War Michaela B. unvorsichtig?

Ob Michaela dieses Ticket tatsächlich nutzte und nach Hamburg reiste? Der Verdacht, dass ihr dort etwas zugestoßen sein könnte, bewegt die Familie. Einen neuen Anstoß für diese Sorge lieferte nach Berichten der Kronen Zeitung eine junge Frau, die sich vor einigen Wochen bei den Angehörigen meldete.

Die Frau gibt an, Michaela aus einem privaten Umfeld gekannt und sie im vergangenen Winter auch persönlich getroffen zu haben. Ihr Verdacht: Michaela B. könnte ein spezielles Erotik-Event in der Hansestadt besucht haben, bei dem sie sich möglicherweise auf die falsche Person eingelassen haben könnte. Ihren Schilderungen zufolge soll die 48-Jährige Kontakte zu Männern gehabt haben, über die sie teilweise nur wenig wusste.

Die Aussagen der Frau weisen damit in eine ähnliche Richtung wie Hinweise, die Michaelas Cousin nach eigenen Angaben auf den Geräten der Vermissten gefunden hat. Belastbare öffentliche Erkenntnisse darüber, dass Michaela Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist, gibt es bislang nicht. Ihre Angehörigen suchen weiter nach Antworten. (abl)

Verwendete Quellen: Kronen Zeitung, Heute, Gemeinde Sankt Georgen an der Stiefing