Die Kinder suchten weinend ihre MamaDrillings-Mama im Schuppen getötet – Vater unter Mordverdacht!

Drei Kinder verlieren auf einen Schlag beide Eltern.
In einem Haus im niedersächsischen Wallenhorst liegt eine Mutter tot im Schuppen. Ihre drei Kinder laufen verzweifelt über die Straße, weinen und rufen nach ihrer Mama. Ihr Ehemann steht jetzt unter Mordverdacht.
Kinder suchen weinend ihre Mutter
Es ist früher Donnerstagmorgen (12. Februar), als ein Jogger in der ruhigen Einfamilienhaussiedlung aufgeschreckte Kinder entdeckt. „Sie weinten, suchten ihre Mutter und sagten, dass keiner da ist”, sagt Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer Bild. Der Jogger alarmiert Nachbarn und den Notruf.
Lese-Tipp: Jeden Tag versucht ein Mann, eine Frau zu töten
Kurz darauf finden Ermittler die 39-Jährige tot im Abstellraum eines Schuppens hinter dem Haus. Sie hat schwere Verletzungen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Osnabrück erhärtet die Obduktion schnell den Verdacht eines Gewaltverbrechens. Zu diesem Zeitpunkt soll der Ehemann bereits mit einem der Kinder im Auto weggefahren sein.

Die Spurensicherung arbeitet bis spät in die Nacht, trägt Kisten voller Beweismaterial aus dem weiß geklinkerten Haus. Auch der Familien-Van wird sichergestellt. Nachbarin Victoria beobachtet die Szenerie: „Ich habe einen Polizisten gesehen, einen jungen Mann, der durch die Straße spaziert ist. Hin und wieder hat er geguckt, so wie jemand, der wartet oder guckt, ob da jemand ist.”
Video-Tipp: Von Auto gezogen! Elfjähriger stirbt bei Schlitten-Unfall
Mordverdacht gegen den eigenen Ehemann
Als der Vater nach einem Anruf der Nachbarn zum Tatort zurückkehrt, verhält er sich nach Bild-Informationen höchst verdächtig. Anstatt nach seinen Kindern zu sehen, geht er direkt zum Schuppen – dorthin, wo die Leiche seiner Frau liegt. Der 45-Jährige wird festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. „Dort ist ein Haftbefehl wegen Mordes ergangen, sodass er jetzt in Untersuchungshaft sitzt”, erklärt Alexander Retemeyer. Die Ermittler gehen von einem Femizid aus.

Drei Kinder verlieren auf einen Schlag beide Eltern
Die Drillinge sollen erst vor wenigen Tagen ihren siebten Geburtstag gefeiert haben. „Wir haben hier drei Schulkinder, die quasi jetzt auf einen Schlag ihre Eltern verloren haben. Die Mutter ist tot, der Vater sitzt im Gefängnis und das ist natürlich sehr bedauerlich“, sagt der Staatsanwalt. Die Kinder werden nun bei Verwandten psychologisch betreut. Was bleibt, ist die Frage nach dem Warum. (nha)
Verwendete Quellen: Bild, Nord-West-Media TV, Polizei, Staatsanwaltschaft Osnabrück































