Wegen Mord an Teresa McAbee (11) zu Tode verurteiltDNA-Wende stoppte ersten Termin: James Aren Duckett soll jetzt doch hingerichtet werden

Eigentlich hätte James Aren Duckett längst tot sein sollen.
Seit 1988 sitzt er wegen der Vergewaltigung und Ermordung der elfjährigen Teresa McAbee in der Todeszelle. Kurz vor seiner geplanten Hinrichtung am 31. März 2026 in Florida erhielt der Ex-Polizist zwecks neuer DNA-Analysen Aufschub. Doch Monate später haben Richter des Florida Supreme Court die Aussetzung der Hinrichtung aufgehoben: James Duckett soll am Dienstag (28. Juli) sterben.
Zu Tode verurteilt! James Duckett soll Teresa McAbee (11) sexuell missbraucht und ermordet haben
Fast 40 Jahre ist das Verbrechen inzwischen her: Am Abend des 11. Mai 1987 verschwindet die elfjährige Teresa McAbee spurlos in der Kleinstadt Mascotte im US-Bundesstaat Florida. Zeugen sehen das Mädchen zuvor noch zusammen mit dem damaligen Polizisten James Aren Duckett. Das geht aus dem Urteil des Obersten Gerichtshofs von Florida (Supreme Court of Florida) hervor. Nach den späteren Gerichtsfeststellungen war sein Streifenwagen der letzte Ort, an dem Teresa lebend gesehen wurde.

Am nächsten Morgen entdecken Einsatzkräfte die Leiche der Elfjährigen in einem See unweit des Geschäfts, vor dem sie am Vorabend gestanden hatte. Laut Gerichtsmediziner wurde das Mädchen sexuell missbraucht, gewürgt und anschließend ertränkt.
Im Laufe der Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise gegen Duckett. Die Polizei fand unter anderem Fingerabdrücke des Mädchens und des Polizisten auf dessen Streifenwagen. Außerdem ordneten Gutachter Reifenspuren am Fundort der Leiche Ducketts Fahrzeug zu.

Eine Jury sprach ihn schließlich wegen Mordes ersten Grades und sexueller Nötigung schuldig. 1988 wurde James Aren Duckett zum Tode verurteilt.
Kurz vor James Ducketts Hinrichtung! Richter stoppen Vollstreckung
Am 31. März 2026 sollte James Aren Duckett in Florida durch die Giftspritze sterben. Doch nur fünf Tage vor dem geplanten Termin, am 26. März 2026, setzte der Florida Supreme Court die Hinrichtung überraschend aus. Der Grund: James Duckett hatte DNA-Untersuchungen angefordert, um seine Unschuld – die er bis heute beteuert – zu beweisen.
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Die Hoffnung auf eine spektakuläre Wende erfüllte sich jedoch nicht: Das beauftragte Labor konnte die DNA-Spuren nicht eindeutig auswerten. Die Testergebnisse seien „nicht schlüssig”, so die Urteilsbegründung.
Doch Duckett gab noch immer nicht auf: Er forderte die zugrunde liegenden DNA-Rohdaten an, um diese von einem unabhängigen Bioinformatiker erneut analysieren zu lassen. Die Ergebnisse stellte der Experte am 11. Juni 2026 vor – James Ducketts ganze Hoffnung.
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Auch neue DNA-Analyse entlastet James Aren Duckett nicht
Auch der von James Duckett beauftragte Bioinformatiker konnte die Unschuld des Ex-Polizisten nicht beweisen. Wie der Supreme Court schreibt, habe der Experte erklären müssen, dass „der Datensatz nicht genügend Informationen enthält, um zuverlässig feststellen zu können, wer zur DNA-Mischspur beigetragen hat”. Aus diesem Grund könne er wissenschaftlich weder belegen noch ausschließen, ob die DNA teilweise von James Duckett stamme.
Für den Florida Supreme Court reichte das nicht aus: Es lägen keine neuen entlastenden Beweise vor. Die Richter bestätigten Ducketts Todesurteil, wiesen seine letzten Rechtsmittel zurück und hoben den Hinrichtungsaufschub wieder auf.
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Neuer Vollstreckungstermin: James Duckett wird am 28. Juli 2026 hingerichtet
Nach der Entscheidung des Florida Supreme Court ist der juristische Weg für die Vollstreckung des Todesurteils wieder frei. Gouverneur Ron DeSantis setzte inzwischen einen neuen Vollstreckungsbefehl an, wie das Death Penalty Information Center (DPI) auf seinem Online-Portal erklärt.
James Aren Duckett soll nun am 28. Juli 2026 um 12 Uhr durch eine tödliche Injektion hingerichtet werden – fast 39 Jahre nach dem Mord an Teresa McAbee.
Verwendete Quellen: Florida Appellate Case Information System, Death Penalty Information Center
































