Gräueltaten landen auf VideoplattformGericht erteilt Haltungsverbot! Mann schert Katze mit Rasierer in der Badewanne

Er wird nie wieder Katzen halten dürfen!
Das entscheidet das Verwaltungsgericht Mainz, die Anordnung ist rechtmäßig. Der Mann aus Rheinland-Pfalz quält zuvor seine Katzen und stellt Videos davon ins Internet. Darauf zu sehen sind schwere Misshandlungen.
Amtstierärztin nimmt die Katzen mit
Beim zuständigen Veterinäramt gehen zahlreiche Anzeigen wegen der Misshandlung der Katzen des Mannes ein. In einem der Videos ist er mit einem Tier zu sehen, das er in der Badewanne mit einem Rasierer schert und auf dem Boden im Kreis dreht! Schnell ist eine Amtstierärztin vor Ort und nimmt die insgesamt fünf Katzen mit und bringt sie an einem Ort unter, wo sie in Sicherheit sind. Der Mann bekommt daraufhin ein Katzenhaltungs- und Betreuungsverbot.
Lese-Tipp: Wieso leben Katzen eigentlich mit uns zusammen?
Im Video: Prozess gegen mutmaßliche Tierquäler
Katze wird 20 Mal auf dem Boden gedreht und verliert die Orientierung!
Dagegen geht der Mann mit einem Eilantrag vor. Das Verwaltungsgericht lehnt den Antrag nun ab. Denn: Die Videos geben Hinweise auf eine schwere und wiederholte Misshandlung der Mutterkatze, entscheiden die Richter. Laut der Entscheidung dreht der Mann in einem der Videos die Katze rund 20 Mal sehr schnell auf dem Boden. Dadurch wird ihr sichtlich schwindlig. Ihr Orientierungsvermögen ist vorübergehend weg, weil sie anschließend kaum laufen kann.
Lese-Tipp: Verhaltensauffälligkeiten bei Katzen
Und auch für das Scheren in der Badewanne gibt es laut Gericht keinen tierschutzgerechten Anlass. Die für die Orientierung wichtigen Schnurrhaare des Tiers wurden mutmaßlich beim Scheren des Fells durch den Rasierer gekürzt. (anr)
Verwendete Quellen: AFP

































