Entsetzen in PortugalUm sich an ihrem Vater zu rächen? Stiefmutter tötet kleine Lara (†8)

Ein Streit unter Kindern als Auslöser.
Ein achtjähriges Mädchen verschwindet auf dem Weg zur Schule. Wenig später wird Lara tot in einem Berggebiet gefunden. Ihre Stiefmutter gesteht laut portugiesischen Medien die Tat – und portugiesische Medien berichten von einem erschütternden Motiv.
Stiefmutter gesteht Tat nach stundenlanger Suche
Am Mittwochmorgen (17. Juni) soll Laras Vater seiner Tochter noch Frühstück gemacht haben, bevor er zur Arbeit geht. Danach fährt das Mädchen wie gewohnt mit dem Schulbus los. Doch an der Schule soll die Stiefmutter bereits gewartet haben.
Laut Correio da Manhã habe die 48-Jährige vorgegeben, Lara zu einem Arzttermin bringen zu müssen. Das Mädchen habe zunächst nicht einsteigen wollen. Dann soll Eulália Silva ihr einen Snack angeboten und sie so überzeugt haben.
Als Lara später nicht wie gewohnt von der Schule zurückkehrt, meldet ihr Vater sie bei der Guarda Nacional Republicana in Valpaços als vermisst. Die Stiefmutter versucht laut RTP noch, die Ermittler auf eine falsche Fährte zu locken und täuscht eine Entführung vor. Doch schließlich gesteht sie das grausame Verbrechen: Die Verdächtige soll das Kind erstickt und den Körper später in der Serra da Padrela abgelegt haben, berichten mehrere portugiesische Medien übereinstimmend. Die Leiche wird zur Obduktion in das Institut für Rechtsmedizin gebracht.
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Stiefmutter droht lange Haftstrafe

Nach Angaben von Correio da Manhã soll es vor der Tat immer wieder Streit zwischen Laras Vater und der Stiefmutter gegeben haben. Die Beziehung der beiden sei mehrfach gescheitert und wieder aufgenommen worden. Ein neuer Konflikt soll am Sonntag (14. Juni) begonnen haben. Auslöser sei demnach ein Streit zwischen Lara und dem Sohn der Verdächtigen. Der Vater des Mädchens soll den Jungen nach einer Auseinandersetzung mit Lara zurechtgewiesen haben. Danach habe Eulália Silva ihm vorgeworfen, seine eigene Tochter mehr zu lieben als ihren Sohn.
SIC Notícias berichtet, die Verdächtige werde wegen Mordes und Leichenschändung beschuldigt. Die Ermittler prüfen ein mögliches Rachemotiv. Am Freitag (19. Juni) soll Eulália Silva einem Richter am Gericht in Chaves vorgeführt werden. Ihr drohen bis zu 25 Jahre Haft.
Verwendete Quellen: Correio da Manhã, RTP, SIC Notícias


