Alle Infos in unserem Live-TickerStadt Monschau von Flammen bedroht! Bewohner dieser Ortsteile sollen ihre Häuser verlassen

Rettungskräfte sind bei einem Waldbrand im Einsatz. Wegen eines großen Waldbrandes im Hohen Venn hat die nordrhein-westfälische Stadt Monschau Bewohner mehrerer Siedlungen aufgefordert, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten.
Rettungskräfte sind bei einem Waldbrand im Einsatz. Wegen eines großen Waldbrandes im Hohen Venn hat die nordrhein-westfälische Stadt Monschau Bewohner mehrerer Siedlungen aufgefordert, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten.
picture alliance/dpa / Max Lametz

Hunderte Helfer kämpfen weiter gegen die Feuerwalze im Hürtgenwald!
Rund 300 Hektar sind von dem Großbrand in der Eifel betroffen, die Bewohner von Gey können weiterhin nicht in ihre Häuser zurück. Tag und Nacht kämpfen die Helfer gegen die Flammen – und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich mindestens bis Montag dauern. Alle aktuellen Entwicklungen zum Waldbrand in NRW lest ihr hier im Live-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Svenja Hoffmann

Bis 10.00 Uhr: Bewohner dieser Ortsteile sollen ihre Häuser verlassen

Am Samstagabend wurde es bereits angekündigt, nun wird es für die Menschen dreier Ortsteile in Monschau ernst. 
Angesichts der Ausbreitung der Feuerfront im Hohen Venn werde erwartet, dass es ab dem Vormittag zu erheblichen Rauchbelastungen und Rauchniederschlägen kommen werde, teilte die Stadt am frühen Morgen auf ihrer Webseite mit. Gesundheitliche Gefahren durch den Brandrauch seien nicht auszuschließen. 
Den Einwohnern der Ortsteile Plattevenn, Leyloch und Kalterherberg westlich des Messewegs riet die Stadt, ihre Häuser bis 10.00 Uhr zu verlassen und bei Verwandten und Freunden unterzukommen. Für Menschen, die nicht eigenständig unterkommen, stellt die Stadt ab 07.00 Uhr eine Anlaufstelle zur Verfügung, wie es weiter hieß. Die Empfehlung gelte zunächst bis 18.00 Uhr.
Wegen der Ausbreitung eines großen Waldbrandes von Belgien in Richtung Deutschland ist die Lage auch für die Menschen in der grenznahen Stadt angespannt. Die Feuerfront im Hohen Venn befinde sich nur noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, teilte die Stadt in der Nacht auf ihrer Webseite mit. Monschau liegt rund zwei Kilometer von der Grenze entfernt und direkt am Hohen Venn, einem Hochmoor zwischen Deutschland und Belgien.
Camilla Koziol

Bewohner kehren nach Waldbrand in Hürtgenwald zurück

Die Bewohner des Ortsteils Gey in Hürtgenwald dürfen in ihre Häuser zurück. Das hat der Landrat des Kreises Düren am Samstag entschieden. Die 1.800 Bewohner hatten in der Nacht auf Freitag wegen des Waldbrandes in der Nordeifel das Gebiet verlassen müssen. Die Flammen waren bis auf 250 Meter an Grundstücke herangerückt.

Bei dem Waldbrand handelte es sich nach Einschätzung der Landesregierung wohl um den größten in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen. Bei seinem Besuch bei den Rettungskräften und Einsatzkräften hatte Ministerpräsident Hendrik Wüst bereits davon gesprochen, dass das Eindämmen des Waldbrandes vorankomme. Es sei in der Nacht zuvor gelungen, die Lage stabilisiert wurde, sagte der CDU-Politiker bei einem Besuch im Einsatzgebiet.

Der Landrat hatte am Abend noch ein Gewitter und mögliche starke Winde, welche die Flammen wieder hätten anfachen können, abgewartet, bevor die Entscheidung für die Rückkehr der Bewohner gefallen war. 

Seit Donnerstagnachmittag kämpfen über 1.400 Einsatzkräfte gegen die Flammen im Hürtgenwald in der Eifel. Nach Angaben des Kreises Düren sind etwa 300 Hektar Wald von dem Brand betroffen.
Kreis Düren on Instagram: "Bewohnerinnen und Bewohner können heute noch nach Gey zurückkehren Gute Nachricht für die Bewohnerinnen und Bewohner von Gey: sie können ab sofort zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Die Lage rund um den evakuierten Ort hat sich so weit entspannt, dass die Menschen heimkehren können. Eine aktuelle Gefahr durch den Waldbrand besteht nicht mehr. Es ist gelungen, Gey so zu sichern, dass Flammen nicht auf den Ort übergreifen können, so Landrat Dr. Ralf Nolten. Es besteht weiter eine leichte Geruchsbelästigung. Jedem ist freigestellt, noch heute in den Ort zurückzukommen. Menschen, die in Krankenhäusern beziehungsweise Pflege- oder Senioreneinrichtungen untergebracht sind, werden morgen zur Rückführung kontaktiert. Auf bestimmten Straßen dürfen keine Autos geparkt werden, damit gegebenenfalls auch weiterhin Einsatzfahrzeuge unbehindert fahren und arbeiten können. Diese sind: Broichstraße, Dürener Straße (von der Broichstraße bis zur B 399), Fortstsraße, Oberstraße, Bergstraße, Josef-Köller-Straße, Scheffensweg. Die Polizei wird die Einhaltung dieser Regelung rigoros kontrollieren. „Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Gey für das Verständnis im Umgang mit dieser sehr schwierigen Situation“, betonte Landrat Dr. Nolten. Insgesamt hat sich die Lage im Hürtgenwald deutlich entspannt, auch wenn der Waldbrand nicht komplett gelöscht ist. Die Flammen konnten an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden und wurden entsprechend eingegrenzt. Noch an zwei Stellen gibt es eine sichtbare Flammenbildung, die weiter von den Rettungskräften bekämpft wird. Mittlerweile sind rund 1600 Kräfte im Einsatz; die Löscharbeiten werden auch in den weiteren Tagen noch anhalten."
11 likes, 0 comments - kreis_dueren on August 15, 2026: "Bewohnerinnen und Bewohner können heute noch nach Gey zurückkehren Gute Nachricht für die Bewohnerinnen und Bewohner von Gey: sie können ab sofort zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Die Lage rund um den evakuierten Ort hat sich so weit entspannt, dass die Menschen heimkehren können. Eine aktuelle Gefahr durch den Waldbrand besteht nicht mehr. Es ist gelungen, Gey so zu sichern, dass Flammen nicht auf den Ort übergreifen können, so Landrat Dr. Ralf Nolten. Es besteht weiter eine leichte Geruchsbelästigung. Jedem ist freigestellt, noch heute in den Ort zurückzukommen. Menschen, die in Krankenhäusern beziehungsweise Pflege- oder Senioreneinrichtungen untergebracht sind, werden morgen zur Rückführung kontaktiert. Auf bestimmten Straßen dürfen keine Autos geparkt werden, damit gegebenenfalls auch weiterhin Einsatzfahrzeuge unbehindert fahren und arbeiten können. Diese sind: Broichstraße, Dürener Straße (von der Broichstraße bis zur B 399), Fortstsraße, Oberstraße, Bergstraße, Josef-Köller-Straße, Scheffensweg. Die Polizei wird die Einhaltung dieser Regelung rigoros kontrollieren. „Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Gey für das Verständnis im Umgang mit dieser sehr schwierigen Situation“, betonte Landrat Dr. Nolten. Insgesamt hat sich die Lage im Hürtgenwald deutlich entspannt, auch wenn der Waldbrand nicht komplett gelöscht ist. Die Flammen konnten an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden und wurden entsprechend eingegrenzt. Noch an zwei Stellen gibt es eine sichtbare Flammenbildung, die weiter von den Rettungskräften bekämpft wird. Mittlerweile sind rund 1600 Kräfte im Einsatz; die Löscharbeiten werden auch in den weiteren Tagen noch anhalten.".
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Camilla Koziol

Monschau bereitet Evakuierungen vor

Wegen des großen Waldbrandes im Hohen Venn bittet auch die nordrhein-westfälische Stadt Monschau Bewohner mehrerer Siedlungen, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Betroffen seien die Menschen in Ruitzhof, Leyloch, Vennhof, Haus Sonnentau und Plattevenn, teilte die Stadt an der deutsch-belgischen Grenze auf ihrer Facebook-Seite mit. 
Wenn möglich, sollten Anwohner bei Verwandten oder Freunden unterkommen. Die Einrichtung von Notunterkünften werde vorbereitet. Es handele sich zunächst um eine vorbeugende Maßnahme, hieß es weiter. Auf belgischer Seite sei am Samstag die Evakuierung der Orte Küchelscheid und Leykaul eingeleitet worden.
Der in Belgien an der Grenze zu Deutschland wütende Waldbrand betrifft mittlerweile etwa eine Fläche von 1.600 Hektar. Das berichtet die Nachrichtenagentur Belga.
Camilla Koziol

Hohes Venn: Waldbrand breitet sich aus - Erste Evakuierungen

Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze hat sich am Samstag weiter ausgebreitet. Die Flammen verwüsteten nach Behördenangaben bereits mehr als 1650 Hektar Wald - rund 50 Kilometer entfernt vom Waldbrandgebiet in der deutschen Eifel bei Hürtgenwald. Die Behörden ordneten die Evakuierung zweier Ortschaften an. 

Der Waldbrand im Hohen Venn ist einer größten in der Geschichte Belgiens. Das Feuer war am Freitagnachmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen und breitete sich in der Nacht und am Samstag rasch aus.

Die Behörden riefen die Bewohner der rund 15 Kilometer von der deutschen Grenzen entfernten Gemeinden Surbrot und Bütgenbach am Samstag zur Evakuierung auf. "Es besteht die Gefahr, dass die Flammen die Wohngebäude erreichen, aber wir tun alles, um sie zu schützen", sagte ein Behördensprecher der AFP.

Ein AFP-Journalist, der in Begleitung von Einsatzkräften das Brandgebiet betreten konnte, sah dort eine riesige Fläche mit verkohlter Vegetation. Dichter Rauch hing in der Luft. "Wenn man sieht, wie es heute Morgen aussah und wie es jetzt aussieht, kann man nur schockiert sein", sagte der belgische Innenminister Bernard Quintin, der sich vor Ort ein Bild von der Lage machte.

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Seit Donnerstagnachmittag stehen in der Gemeinde Hürtgenwald im nordrhein-westfälischen Kreis Düren inzwischen etwa 30 Hektar Wald in Flammen. Die Lage hat sich in der Nacht zum Freitag (14. August) deutlich verschärft: Das Feuer rückte auf wenige hundert Meter an den Ortsteil Gey heran. Gut 1.800 Menschen mussten deshalb bereits ihre Häuser verlassen.