Alle Infos in unserem Live-TickerHohes Venn: Waldbrand breitet sich aus – erste Evakuierungen!

KoelnNews_343886013_2572.jpg
Reuters Broadcast

Hunderte Helfer kämpfen weiter gegen die Feuerwalze im Hürtgenwald!
Rund 300 Hektar sind von dem Großbrand in der Eifel betroffen, die Bewohner von Gey können weiterhin nicht in ihre Häuser zurück. Tag und Nacht kämpfen die Helfer gegen die Flammen – und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich mindestens bis Montag dauern. Alle aktuellen Entwicklungen zum Waldbrand in NRW lest ihr hier im Live-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Camilla Koziol

Hohes Venn: Waldbrand breitet sich aus - Erste Evakuierungen

Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze hat sich am Samstag weiter ausgebreitet. Die Flammen verwüsteten nach Behördenangaben bereits mehr als 1650 Hektar Wald - rund 50 Kilometer entfernt vom Waldbrandgebiet in der deutschen Eifel bei Hürtgenwald. Die Behörden ordneten die Evakuierung zweier Ortschaften an. 

Der Waldbrand im Hohen Venn ist einer größten in der Geschichte Belgiens. Das Feuer war am Freitagnachmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen und breitete sich in der Nacht und am Samstag rasch aus.

Die Behörden riefen die Bewohner der rund 15 Kilometer von der deutschen Grenzen entfernten Gemeinden Surbrot und Bütgenbach am Samstag zur Evakuierung auf. "Es besteht die Gefahr, dass die Flammen die Wohngebäude erreichen, aber wir tun alles, um sie zu schützen", sagte ein Behördensprecher der AFP.

Ein AFP-Journalist, der in Begleitung von Einsatzkräften das Brandgebiet betreten konnte, sah dort eine riesige Fläche mit verkohlter Vegetation. Dichter Rauch hing in der Luft. "Wenn man sieht, wie es heute Morgen aussah und wie es jetzt aussieht, kann man nur schockiert sein", sagte der belgische Innenminister Bernard Quintin, der sich vor Ort ein Bild von der Lage machte.
Camilla Koziol

Monschau bereitet Evakuierungen vor

Wegen des großen Waldbrandes im Hohen Venn bittet auch die nordrhein-westfälische Stadt Monschau Bewohner mehrerer Siedlungen, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Betroffen seien die Menschen in Ruitzhof, Leyloch, Vennhof, Haus Sonnentau und Plattevenn, teilte die Stadt an der deutsch-belgischen Grenze auf ihrer Facebook-Seite mit. 
Wenn möglich, sollten Anwohner bei Verwandten oder Freunden unterkommen. Die Einrichtung von Notunterkünften werde vorbereitet. Es handele sich zunächst um eine vorbeugende Maßnahme, hieß es weiter. Auf belgischer Seite sei am Samstag die Evakuierung der Orte Küchelscheid und Leykaul eingeleitet worden.
Der in Belgien an der Grenze zu Deutschland wütende Waldbrand betrifft mittlerweile etwa eine Fläche von 1.600 Hektar. Das berichtet die Nachrichtenagentur Belga.
Camilla Koziol

Keine Lösch-Hubschrauber mehr im Hürtgenwald - "kein Bedarf"

Beim Kampf gegen den größten Waldbrand in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen im Hürtgenwald in der Eifel gibt es offensichtlich weiteren Fortschritt. Am frühen Abend wurde der Einsatz von Hubschraubern zur Brandbekämpfung eingestellt. Es gebe aktuell keinen Bedarf mehr, sagte eine Sprecherin des Kreises Düren zur Begründung.

Wann die rund 2.000 Bewohner des evakuierten Ortsteils Gey in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren können, blieb weiter offen. Die Einsatzkräfte wollen unter anderem abwarten, ob eine mögliche Unwetterzelle mit stärkerem Wind am Abend das Feuer wieder anfachen könnte, wie der Kreis mitteilte. Bei der Bekämpfung des Brandes hatten in einem massiven Einsatz rund zehn Hubschrauber die Einsatzkräfte aus der Luft unterstützt.
Camilla Koziol

"Danke für Euren Einsatz"

"Die Hilfsbereitschaft ist so groß, dass wir sie ein Stück weit steuern müssen", verdeutlicht Landrat Ralf Nolten (CDU) nach einer Besprechung der Lage im Hürtgenwald am Samstagnachmittag. Ohne Ende fahren Landwirte mit Traktoren und Tanks Wasser zum Löschen heran. 

Alle zwölf Stunden kommen 500 neue Feuerwehrleute an, um ihre Kollegen bei dem körperlich zehrenden Großeinsatz im Hürtgenwald abzulösen. Elf Hubschrauber helfen aus der Luft mit dem eng abgestimmten Abwurf von Löschwasser. "Danke für Euren Einsatz" haben Anwohner verbunden mit einem Herzchen auf ein Schild am Straßenrand geschrieben. Auch Wüst hebt hervor, dass "viele Menschen mit einem großen Herz große Taten vollbringen. Das ist typisch für unser Land, diese Art von Solidarität und Nächstenliebe dann eben auch in praktisches Tun umzusetzen." 

Viele der Einsatzkräfte seien Ehrenamtler bei der freiwilligen Feuerwehr oder Hilfsorganisationen, verdeutlicht der Landrat Nolten. Er rief die Menschen auf, sich ebenfalls einzubringen, zu engagieren. 

Federico Gambarini/dpa
Federico Gambarini/dpa

Ihr wollt mehr News von RTL.de bei Google finden? So einfach geht’s!

Wozu dienen die bevorzugten Quellen bei Google?

Ihr scrollt durch die Google-Suche und wollt direkt das sehen, was euch wirklich interessiert? Genau dafür hat Google jetzt eine neue Funktion am Start. Mit den sogenannten „Bevorzugten Quellen“ könnt ihr selbst festlegen, welche Inhalte euch häufiger angezeigt werden. Und genau hier kommt rtl.de ins Spiel. Wenn ihr uns als Favorit markiert, bekommt ihr künftig die wichtigsten Geschichten und Nachrichten für euer Leben, aktuelle News, exklusive VIP-Geschichten aus der Welt eurer Lieblingspromis und RTL-Stars sowie alles rund um Shows, Realitys und Serien noch schneller angezeigt.

So aktiviert ihr RTL.de als bevorzugte Quelle bei Google

Der Weg dahin ist wirklich simpel – ihr braucht nur ein Google-Konto.

    Direkt über den Link: Klickt auf diesen Aktivierungslink und wählt rtl.de als bevorzugte Quelle aus.

    Sucht alternativ ein Thema bei Google, tippt auf das Sternsymbol neben „Schlagzeilen“ und fügt RTL.de dort hinzu. Danach einfach die Suche neu laden.

Schon werden euch Inhalte eurer Lieblingsquelle häufiger angezeigt

Hier erfahrt ihr mehr über die bevorzugten Quellen bei Google

Seit Donnerstagnachmittag stehen in der Gemeinde Hürtgenwald im nordrhein-westfälischen Kreis Düren inzwischen etwa 30 Hektar Wald in Flammen. Die Lage hat sich in der Nacht zum Freitag (14. August) deutlich verschärft: Das Feuer rückte auf wenige hundert Meter an den Ortsteil Gey heran. Gut 1.800 Menschen mussten deshalb bereits ihre Häuser verlassen.