Nach Unfall nach Hause geschicktLeah (21) darf Klinik verlassen – doch dann kämpft sie plötzlich um ihr Leben

Nach einem schweren Autounfall darf Leah (21) schnell wieder nach Hause.
Doch dort verschlechtert sich ihr Zustand dramatisch. Als die junge Studentin zurück ins Krankenhaus kommt, stellen die Ärzte eine Sepsis fest – inzwischen hängt ihr Leben an Maschinen.
Leah (21) wird nach Autounfall aus Krankenhaus entlassen
Eigentlich glaubt Leahs Familie, das Schlimmste überstanden zu haben. Am 10. September ist die 21-Jährige gemeinsam mit ihrem Bruder in einen schweren Autounfall verwickelt. Das Auto ihrer Mutter wird dabei nach deren Angaben komplett zerstört, beide Geschwister kommen in eine Unfallklinik. Wo genau sich der Crash ereignet, geht aus dem Spendenaufruf ihrer Mutter nicht hervor.

Während Leahs Bruder mit leichten Verletzungen davonkommt, diagnostizieren die Ärzte bei der Studentin unter anderem eine gebrochene Rippe und innere Prellungen. Trotzdem darf Leah laut ihrer Mutter Vivian Arauz weniger als 24 Stunden später wieder nach Hause. Die Familie stellt sich auf eine schwierige, aber zunächst offenbar normale Genesung ein.
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Zu Hause verschlechtert sich Leahs Zustand dramatisch
Doch dann nimmt die Geschichte eine erschreckende Wendung. Wie Vivian Arauz in einer GoFundMe-Spendenkampagne für ihre Tochter schildert, muss sich Leah zu Hause immer wieder übergeben. Schließlich ruft die Familie den Rettungsdienst und lässt die 21-Jährige erneut ins Krankenhaus bringen.
Dort folgt die Schockdiagnose: Leah hat nach Angaben ihrer Mutter eine Sepsis – eine lebensbedrohliche Reaktion des Körpers auf eine Infektion. Ihr Zustand wird kritisch. Es kommt demnach zu schweren Komplikationen an Lunge, Nieren, Blut und Bauchraum.
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Nach Sepsis muss Leah künstlich beatmet werden
Seitdem kämpfen die Ärzte um das Leben der 21-Jährigen. Leah musste laut Spendenaufruf bereits am Bauch operiert werden. Außerdem wurden ihr Drainagen in den Brustkorb gelegt und mehrere Bronchoskopien durchgeführt. Die junge Frau wird tief sediert und künstlich beatmet.
Inzwischen kommt sogar eine ECMO zum Einsatz. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um eine Maschine, die außerhalb des Körpers Aufgaben der Lunge übernimmt und das Blut mit Sauerstoff versorgt. Leahs Lunge soll dadurch Zeit bekommen, sich zu erholen. Die Studentin liegt weiterhin auf der Intensivstation.
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Mutter weicht ihrer schwer kranken Tochter nicht von der Seite
Für Leahs Familie beginnt damit eine Zeit voller Angst und Ungewissheit. Ihre Mutter hat nach eigenen Angaben ihre Arbeit vorerst aufgegeben, um an der Seite ihrer Tochter bleiben zu können. Gleichzeitig muss sie sich um ihre Familie kümmern. Wie lange Leahs Genesung dauern könnte, ist derzeit völlig offen.
Um die Kosten für die medizinische Versorgung, die weitere Genesung und den Lebensunterhalt der Familie stemmen zu können, hat Vivian Arauz einen Spendenaufruf gestartet. Bis zum 18. September sind dort mehr als 10.700 US-Dollar zusammengekommen. Das Spendenziel liegt bei 16.000 Dollar (knapp 14.000 Euro).
Die Hoffnung gibt Leahs Mutter nicht auf. Ihre Tochter sei erst 21 Jahre alt und habe noch ihr ganzes Leben vor sich, schreibt sie. Für die Familie zählt jetzt nur eines: dass Leah diesen Kampf gewinnt.
Verwendete Quellen: GoFundMe


