NRW-Ministerpräsident stärkt CDU-ChefWüst spricht Klartext! Kanzler-Gerüchte? Für ihn nur Quatsch

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei der Eröffnung der Rahmedetalbrücke auf der A45 für den Verkehr. Die Brücke bildet ein Bindeglied in der Sauerlandlinie und musste nach einer Sprengung 2023 erneuert werden. Lüdenscheid, 22.12.2025
Wüst ist deutlich beliebter bei der Bevölkerung als der Kanzler.
picture alliance / Panama Pictures / Christoph Hardt

Seit Tagen redet die Hauptstadt über einen möglichen Kanzlertausch von Merz zu Wüst. Doch der NRW-Ministerpräsident macht dazu jetzt eine deutliche Ansage.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat Spekulationen über einen möglichen Kanzlertausch klar widersprochen und Friedrich Merz seine volle Unterstützung zugesagt. „Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Die Spekulationen der vergangenen Tage sind einfach Quatsch!“, sagte Wüst. „Ich kann vor solchen Gerüchten und Personalspekulationen auch nur warnen.“

„Die Herausforderungen in Deutschland sind groß - nur darum geht es jetzt“, sagte Wüst weiter. Merz gehe seine großen Aufgaben für Deutschland, in Europa und der Welt mit großer Entschlossenheit an. „Dabei hat er meine volle Unterstützung“, unterstrich Wüst. „Friedrich Merz kann sich auf die gesamte NRW-CDU bei seiner Arbeit verlassen.“

Medien hatten zuletzt von Gedankenspielen innerhalb der Union berichtet, ob Merz angesichts der schwierigen Lage der schwarz-roten Koalition durch einen anderen Politiker ersetzt werden könnte. Dabei war der Name des NRW-Regierungschefs und CDU-Landesvorsitzenden Wüst gefallen. Auch aus dem Umfeld des Kanzlers waren die Gerüchte scharf zurückgewiesen worden. Die Idee zeuge von einer „gefährlichen Lust an der Zündelei“, hieß es.

Am kommenden Montag werden Wüst und Merz zu einer internen Klausur auf Einladung der nordrhein-westfälischen CDU im sauerländischen Meschede erwartet. Das Treffen der Führung der NRW-CDU mit den Abgeordneten in Land, Bund und Europa sei eine wichtige Zusammenkunft im Jahr vor der Landtagswahl in NRW, sagte Wüst. „Ich freue mich, dass wir für dieses Arbeitstreffen im Sauerland zu Gast sind - in der Heimat von Friedrich Merz - und dass er selbst dabei sein kann.“

Verwendete Quellen: lme/dpa