Wer hier zu viel Haut zeigt, muss blechenNeue Bikini-Knolle in Italien – bis zu 500 Euro Strafe drohen

Mehr Kleidung für mehr Rücksicht!
Schnell nach dem Strand noch ein Eis holen? Was für viele Urlauber normal ist, kann in Italien jetzt richtig teuer werden. Wer in Bikini oder Pareo durch Orte, Läden oder Bars läuft, riskiert saftige Strafen – und das ist längst nicht alles.
Badebekleidung gehört nur an den Strand
Mehrere Gemeinden an der venezianischen Küste verschärfen ihre Regeln und verlangen auch in den Ferienorten angemessene Kleidung außerhalb des Strandes. Wie die italienische Zeitung Corriere della Sera berichtet, drohen Bußgelder von bis zu 500 Euro. Besonders streng geht die Gemeinde Cavallino-Treporti vor. Hinweisschilder erinnern Gäste daran, dass außerhalb des Strandes angemessene Kleidung erwartet wird. Wer sich nicht daran hält, muss je nach Verstoß zwischen 25 und 500 Euro bezahlen. Bürgermeisterin Roberta Nesto betont laut dem Bericht, dass es nicht darum gehe, Urlauber einzuschränken. Vielmehr solle Rücksicht auf Einheimische und das öffentliche Leben genommen werden. Schließlich seien die beliebten Badeorte nicht nur Ferienziele, sondern auch Heimat vieler Menschen.
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Auch in den Ortschaften Caorle oder Eraclea Mare sollte man besser nicht mehr in Badesachen oder mit nacktem Oberkörper durch die Altstadt laufen.

Auch Venedig setzt auf mehr Rücksicht
Nicht nur kleinere Badeorte greifen durch. Auch Venedig möchte Besucher zu einem respektvolleren Auftreten im öffentlichen Raum bewegen. Damit reiht sich die Lagunenstadt in eine Entwicklung ein, mit der mehrere Touristenorte gegen unangemessenes Verhalten vorgehen wollen.
Allerdings gelten die Vorschriften nicht überall. In Jesolo und Bibione gibt es derzeit keine vergleichbaren Kleidungsregeln. Der Bürgermeister von Jesolo sieht nach eigenen Angaben momentan keinen Anlass für weitere Verbote.
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Rauchen am Strand kann ebenfalls teuer werden
Nicht nur zu viel nackte Haut kann den Urlaub vermiesen. Auch Raucher müssen an der venezianischen Küste aufpassen. In Jesolo gilt seit dem 1. Mai 2026 ein Rauchverbot auf der gesamten Sandfläche. Wer trotzdem zur Zigarette greift, riskiert ein Bußgeld von 50 Euro. Mit dem Verbot will die Stadt nach eigenen Angaben sowohl Badegäste schützen als auch die Umwelt entlasten. Jedes Jahr bleiben Millionen Zigarettenstummel im Sand zurück und verschmutzen die Strände.
Verwendete Quellen: Blick.ch, Corriere della Sera


