Von wegen Schnäppchen!Günstiger Deal beim Strandverkäufer? Kostet HIER jetzt bis zu 500 Euro Strafe

Aufgepasst, das kann für Urlauber teuer werden!
Lächelnde, aber auch dezent aufdringliche Verkäufer gehören mittlerweile fast so sehr zum Strand-Gefühl, wie der ewige Kampf um Liegen. In einer Gemeinde auf Ibiza gehen die Behörden nun streng dagegen vor – und bitten auch Käufer an die Bußgeld-Kasse!
Bußgelder für Schnäppchen-Jagd am Ibiza-Strand
Die Sonne knallt, das Getränk ist kalt und dann kommt jemand mit Sonnenbrillen, Tüchern oder Trikots vorbei. Klingt nach einem typischen Urlaubsmoment, kann auf Ibiza aber inzwischen zur teuren Falle werden. Denn in der Gemeinde Sant Josep de sa Talaia droht beim Strandkauf Strafe statt Schnäppchengefühl. Die neue Verordnung gilt seit dem 4. Juli 2026, wie das Portal Reisereporter berichtet.
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Bisher standen vor allem die nicht autorisierten Händler im Fokus, jetzt nimmt die Gemeinde auch diejenigen ins Visier, die bei ihnen kaufen. Wer am Strand etwa Sonnenbrillen, Handtücher oder andere Waren von illegalen Verkäufern mitnimmt, muss laut Verordnung mit 150 Euro Bußgeld rechnen. Noch teurer wird es bei unerlaubten Dienstleistungen. Eine Massage am Strand kann laut Süddeutscher Zeitung 500 Euro kosten.
Verkäufern drohen sogar Bußgelder bis zu 750 Euro.
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Behörden wollen so gegen Produktfälschungen vorgehen
„Hinter diesen scheinbar günstigen oder harmlosen Produkten verbergen sich Realitäten, die weitaus weniger sichtbar sind”, erklärt die Polizei der Gemeinde auf Facebook. „Produktfälschungen und illegaler Straßenverkauf stehen oft im Zusammenhang mit organisierten Netzwerken, die auf Kosten der Ausbeutung von Menschen in prekären Lebenssituationen erhebliche wirtschaftliche Gewinne erzielen.”
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Für Urlauber heißt das ganz praktisch: lieber Finger weg vom schnellen Strand-Deal. Auch wenn der Verkäufer freundlich „Hello my friend” ruft und das Angebot verlockend klingt. Am Ende kann aus der vermeintlich günstigen Sonnenbrille ein ziemlich teures Andenken werden.
Verwendete Quellen: Heute, ReiseReporter, SüddeutscheZeitung


