Brandanschlag auf Familie in IrlandErst brennt ihr Auto, dann ihr Haus – vier Familienmitglieder tot!

Sie fürchteten offenbar schon länger um ihr Leben – dann wird ihre schlimmste Angst Wirklichkeit!
Mitten in der Nacht steht das Haus einer sechsköpfigen Familie in Irland plötzlich lichterloh in Flammen. Vater Philip, Mutter Kim und zwei ihrer Söhne (9 und 12) sterben. Zwei weitere Kinder kämpfen im Krankenhaus um ihr Leben. Doch besonders erschütternd ist, was sich schon Wochen vor der tödlichen Brandkatastrophe abgespielt haben soll. Denn die Familie wurde offenbar gezielt terrorisiert – und hatte sogar die Polizei eingeschaltet.
„Ich brenne, ich brenne” – grausamer Brandanschlag auf eine Familie mit vier Kindern
Es ist gegen 5 Uhr morgens, als ein lauter Knall die Bewohner der Birch Avenue im irischen Waterford am 13. Oktober aus dem Schlaf reißt: Wenig später steht das Haus der Familie English in Flammen!
Mitten in diesem verheerenden Feuer: Vater Philip, seine Frau Kim und ihre vier Kinder, die zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Anschlags in ihren Betten lagen.
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Wie die Irish Sun berichtet, soll ein Molotowcocktail gegen die Haustür geworfen worden sein. In rasanter Geschwindigkeit breitet sich das Feuer aus – erfasst sogar das vor dem Haus geparkte Auto. Und drinnen? Dort beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben.
„Ich brenne, ich brenne, ich brenne!“, zitiert eine Anwohnerin der Zeitung die verzweifelten Schreie. In diesem Moment habe sie nur denken können: „Jemand wird gleich vor meinen Augen verbrennen.“ Ihr Sohn versucht offenbar noch, den Menschen im brennenden Haus zu helfen. Er springt über eine Mauer, doch Feuer und dichter Rauch machen ein Vordringen unmöglich.
Vier Familienmitglieder sterben – zwei Kinder kämpfen ums Überleben
Für vier Menschen endet die schreckliche Nacht tödlich. Familienvater Philip English, seine Frau Kim und ihre beiden Söhne Callum (12) und Jayden (9) überleben das Flammeninferno nicht. Ein Verlust, der für die verbliebenen Angehörigen nur schwer zu verkraften ist: „Es gibt keine Worte, um den Schmerz über den Verlust von vier so wertvollen Menschenleben unter solch verheerenden Umständen zu beschreiben”, schreiben Angehörige der Familie auf einer GoFundMe-Spendenseite.
Doch inmitten der unvorstellbaren Trauer gibt es noch einen Hoffnungsschimmer. „Wir klammern uns an die Hoffnung für die noch Kämpfenden“, schreiben die Angehörigen. Denn zwei weitere Kinder der Familie haben das verheerende Feuer überlebt!
Doch die Sorge um die beiden Geschwister ist groß: Ein Mädchen und ein Junge befinden sich laut Irish Sun in kritischem Zustand in einem Kinderkrankenhaus in Dublin. Ob sie ihre schweren Verletzungen überstehen werden, ist bislang ungewiss.
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Erst brennt das Auto der Familie – dann folgt die tödliche Katastrophe
Doch der schreckliche Brandanschlag kommt offenbar nicht aus dem Nichts: Schon Wochen zuvor soll die Familie English immer wieder bedroht und eingeschüchtert worden sein. Nach Recherchen der Irish Sun geriet sie offenbar ins Visier einer gefährlichen Bande.
Unter anderem wurde das Auto der Familie mit Farbe beschmiert. Später ging der Wagen sogar in Flammen auf. Doch damit nicht genug: Auch ein eigens eingerichtetes Social-Media-Konto soll genutzt worden sein, um die Familie einzuschüchtern. Laut einer Bekannten wurde das Profil ausgerechnet in der Nacht des tödlichen Brandes gelöscht.

Besonders erschütternd ist, was die Irish Sun über Familienvater Philip berichtet. Erst zehn Tage vor seinem Tod hatte er sich mit der Polizei getroffen und eine Aussage zu dem Brandanschlag auf sein Auto gemacht. Die Ermittler vermuten nun, dass die damaligen Vorfälle und der tödliche Hausbrand zusammenhängen könnten.
Hinter den Drohungen soll ein Streit um Drogenschulden stecken. Nach Informationen der Zeitung hatte Philip Kontakt zu einem Mann, der offenbar Schulden bei Kriminellen hatte. Obwohl der Familienvater selbst nicht in kriminelle Machenschaften verwickelt gewesen sein soll, geriet seine Familie möglicherweise ins Visier der Täter.
Ob tatsächlich dieselben Personen hinter den Einschüchterungen und dem tödlichen Feuer stecken, müssen die Ermittlungen zeigen.
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Mutter Kim hatte offenbar Todesangst – und wollte wegziehen
Besonders tragisch: Kim English soll schon lange vor dem Feuer geahnt haben, wie gefährlich die Situation für ihre Familie werden könnte. Freundinnen erzählen der Irish Sun, dass die Mutter zunehmend Angst um ihr eigenes Leben und das ihrer Kinder hatte.
„Sie fürchtete um ihr Leben. Sie fürchtete um das Leben ihrer Familie“, berichtet eine Freundin. Kim habe sich deshalb mehrfach an den Stadtrat von Waterford gewandt und versucht, mit ihrer Familie in ihre Heimatstadt umzusiedeln. Doch offenbar blieb die Familie in dem Haus wohnen, das schließlich zum Schauplatz der tödlichen Katastrophe wurde.
Für Kims Freundinnen ist kaum zu begreifen, was geschehen ist. Eine von ihnen beschreibt, wie herzzerreißend es gewesen sei, Philip und einen seiner Söhne in Särgen aus dem Haus getragen zu sehen.
Polizei ermittelt wegen vierfachen Mordes – steckt eine Bande dahinter?
Inzwischen ist klar: Die irische Polizei behandelt den Brand als mutmaßlichen vierfachen Mord. Nach Einschätzung der Ermittler wurde das Feuer vorsätzlich gelegt. Eine oder mehrere bislang unbekannte Personen sollen das Haus gezielt angegriffen haben.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Im Raum Waterford durchsuchten bewaffnete Polizisten bereits zwei Wohnhäuser. Nach Informationen der Irish Sun stehen die Männer, denen die Durchsuchungen galten, mit dem Drogenhandel und der Einschüchterung wegen Drogenschulden in Verbindung. Festnahmen wurden zunächst nicht gemeldet.
Auch Irlands Justizminister Jim O’Callaghan zeigt sich erschüttert. Er verurteilt die Tat als abscheulichen Gewaltakt und zeigt sich zuversichtlich, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und schließlich mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden.
„Sie haben eine Familie ausgelöscht!“ – Trauer und Wut nach Brandanschlag
In Waterford sitzen der Schock und die Wut tief. Besonders bei den Menschen, die die Familie English persönlich kannten. Eine Freundin von Kim kämpft im Gespräch mit der Irish Sun mit den Tränen, als sie über die mutmaßlichen Täter spricht. „Sie haben eine Familie ausgelöscht“, sagt sie voller Wut.
Auch Bischof Alphonsus Cullinan von Waterford und Lismore findet bewegende Worte für die beiden getöteten Jungen. „Eigentlich sollten sie jetzt dort im Hof herumtoben, und doch sind sie tot, und zwei weitere liegen im Krankenhaus“, sagt er. Statt Kinderlachen herrschen nun Trauer und Entsetzen.
Wie tief die Tragödie die Stadt getroffen hat, macht auch der irische Abgeordnete David Cullinane deutlich. Er kannte die Familie nach eigenen Angaben persönlich. „In der gesamten Gemeinde herrscht ein enormes Gefühl der Trauer, des Traumas und des Herzschmerzes“, erklärt er. Dass auch Kinder unter den Todesopfern sind, mache das Geschehene noch schwerer zu begreifen.
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Vier Beerdigungen! Familie sammelt Spenden nach Brandanschlag
Vier geliebte Menschen auf einmal verloren – und nun muss die Familie auch noch deren Beerdigungen organisieren. Um die Angehörigen in dieser schweren Zeit zumindest finanziell zu entlasten, wurde auf der Plattform GoFundMe eine Spendenaktion ins Leben gerufen.
Das gesammelte Geld soll direkt an Paddy, den Großvater der Kinder, gehen. Damit sollen die Beerdigungen von Philip, Kim, Callum und Jayden finanziert und die Angehörigen in den kommenden Wochen unterstützt werden.
Während sie sich auf den schmerzhaften Abschied von den vier Verstorbenen vorbereitet, bleibt die Hoffnung, dass die beiden schwer verletzten Geschwister überleben. „Wir beten für Kraft für unsere Familie und hoffen auf die Genesung der beiden Geschwister, die noch im Krankenhaus liegen“, schreiben sie auf GoFundMe.
Und während die Angehörigen weiter um die beiden Kinder bangen, müssen sie sich von vier geliebten Menschen für immer verabschieden. Doch eines steht für sie fest: „Phillip, Kim, Callum und Jayden werden für immer geliebt und niemals vergessen sein.“
































