„Ich vermisse es, mit ihm sprechen zu können“König Haakon kämpft mit den Tränen! So sehr fehlt ihm Papa Harald

Beim ersten offiziellen Besuch spricht er über seinen großen Verlust.
Er ist erst seit wenigen Wochen König, doch die Trauer um seinen Vater sitzt noch immer tief. Bei seinem ersten offiziellen Besuch nach dem Ende der Hoftrauer zeigt sich Norwegens König Haakon VIII. (53) von seiner verletzlichen Seite. Als er gefragt wird, was ihm an seinem verstorbenen Vater Harald besonders fehlt, wird er sichtlich emotional. Seine Antwort geht ans Herz.
König Haakon vermisst die Gespräche mit seinem Vater Harald
Es sind Worte, die mitten ins Herz treffen. König Haakon VIII. (53) steht vor Journalisten im norwegischen Narvik, als die Sprache auf seinen verstorbenen Vater kommt. Was vermisst er nach König Haralds Tod am meisten? Die Antwort fällt dem neuen Monarchen sichtlich schwer. „Ich vermisse es, mit ihm sprechen zu können, wenn ich mich über etwas freue. Oder wenn ich traurig bin“, sagt Haakon mit bewegter Stimme.
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Wie die norwegische Zeitung VG berichtet, kämpft der König bei diesen Worten mit den Tränen. Es sind gerade die alltäglichen Momente, in denen ihm sein Vater besonders fehlt. Einfach zum Telefon greifen, etwas Schönes erzählen oder sich in schwierigen Zeiten austauschen. Das ist seit Haralds Tod am 28. August nicht mehr möglich.
„Es waren sehr besondere Wochen für mich“
Am Dienstag (13. Oktober) absolviert Haakon seinen ersten offiziellen Besuch außerhalb der Hauptstadt seit seiner Thronbesteigung. In Narvik wird er von zahlreichen Menschen empfangen. Doch die Reise ist für ihn auch aus einem anderen Grund besonders emotional.
„Es waren sehr besondere Wochen für mich“, erzählt der 53-Jährige. Besonders bewegt habe ihn, dass er die Trauer um seinen Vater mit so vielen Menschen teilen konnte. Schließlich habe Norwegen nicht nur einen König verloren, sondern seine Familie auch einen geliebten Menschen.
Die vielen Blumen, Briefe und persönlichen Botschaften aus der Bevölkerung hätten ihm viel bedeutet. „Das ist etwas, das wir als Familie sehr geschätzt haben“, erklärt Haakon und bedankt sich ausdrücklich für die Anteilnahme.
Schon bei seiner Ansprache auf dem Rathausplatz erinnert er daran, dass dort erst wenige Wochen zuvor Menschen Blumen für König Harald niedergelegt hatten. Nun steht dessen Sohn selbst als neuer Monarch vor ihnen.
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Mama Sonja ist für Haakon eine wichtige Stütze
Auch über seine Mutter spricht Haakon voller Wärme. Königin Sonja (89) hat ihren Ehemann nach jahrzehntelanger Ehe verloren. Trotzdem übernimmt sie weiterhin offizielle Aufgaben für das Königshaus. „Sie ist eine fantastische Unterstützung für die Königin und mich“, sagt Haakon über seine Mutter.
Gerade jetzt dürfte dieser Zusammenhalt besonders wichtig sein. Seine Ehefrau Mette-Marit (53) befindet sich nach ihrer Lungentransplantation weiterhin in der Rehabilitation und fällt vorerst für öffentliche Termine aus. Tochter Ingrid Alexandra (22) konzentriert sich auf ihr Studium, Sohn Sverre Magnus (20) studiert ebenfalls im Ausland.
Der neue König muss deshalb viele Aufgaben zunächst ohne seine Frau übernehmen. Umso wertvoller ist für ihn die Unterstützung seiner Mutter.
König Haakon tritt in die Fußstapfen seines Vaters
In Narvik zeigt sich allerdings auch, dass der 53-Jährige seine neue Rolle mit viel Herzlichkeit ausfüllt. Er nimmt sich Zeit für die Menschen, begrüßt Kinder und freut sich über den Auftritt einer jungen Rockband, die sogar AC/DCs „Highway to Hell“ spielt. Später reist Haakon weiter in den Norden Norwegens, wo er unter anderem militärische Einrichtungen besucht.
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Sein Vater Harald war während seiner 35-jährigen Regentschaft ebenfalls mehrfach in Narvik zu Gast. Nun setzt Haakon diese Tradition fort. Doch auch wenn der neue König längst in den royalen Alltag zurückgekehrt ist, bleibt die Trauer. Denn hinter dem Monarchen steht immer auch ein Sohn, der seinen Papa vermisst.
Verwendete Quellen: VG


