„Wie ein Hund auf der Straße zurückgelassen”Harry(19) auf Teneriffa getötet – bei der Beerdigung fehlt sein „größtes Organ”

Teneriffa hat im Jahr 2023 die Zahl von 6,5 Millionen Touristen überschritten, die höchste Zahl in seiner Geschichte.
Nach einem Urlaub macht Harry Begg Teneriffa zu seinem Zuhause und zieht langfristig auf die Insel. Doch nur 18 Monate nach seinem Neustart ist der junge Brite tot. (Symbolbild)
picture alliance / Geisler-Fotopress

Kurz vor der Beisetzung bekommt die Mutter einen erschreckenden Anruf!
Anfang Dezember wird der 19-jährige Brite auf Teneriffa getötet, ein Auto soll ihn erfasst und einfach davon gefahren sein. Mindestens genau so schockierend ist für die Mutter des Teenagers aber der Zustand, in dem die Leichte ihres Sohnes überführt wurde.

Ein Teil von Harry noch auf Teneriffa

Für Nicola Gardner ist noch immer unbegreiflich, was ihrem Sohn Harry Anfang Dezember zugestoßen ist. „Der größte Teil von Harry war sein Herz. Wenn Harry dich geliebt hat, dann mit ganzem Herzen. Der größte Teil von Harry steckt jetzt in Teneriffa, wo er getötet wurde und wie ein Hund auf der Straße zurückgelassen wurde zum Sterben”, sagt die 50-Jährige Liverpool Echo. Denn bei der Beisetzung des Jungen ist es das Herz von Harry, das fehlt und noch auf der Insel ist.

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Mutter von Ermittlungen schockiert

Am 1. Dezember ist Harry Begg mit seinem E-Bike in seiner kanarischen Wahlheimat unterwegs, wo er seit 18 Monaten lebt. Plötzlich soll ein Auto den 19-Jährigen erfasst haben und einfach davon gefahren sein. Der Brite erleidet schwere Kopfverletzungen und stirbt am Unfallort.

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Wie die Mutter berichtet, leitet die spanische Polizei eine Mordermittlung ein und stuft den Fall als „kriminellen Tod” ein. Doch ernsthafte Ermittlungen erkennt Nicola Gardner nicht, wie sie Liverpool Echo erklärt: „Man erwartet, dass die Polizei ihren Job macht. Man erwartet, dass sie das tun, was sie tun sollen. Die spanische Polizei hat mir gesagt, sie hätten zwei Zeugenaussagen – und trotzdem ist nichts passiert. Das ist mein Baby, und sie denken, nur weil er jetzt nicht mehr im Land ist, spielt es keine Rolle. Ich will einfach nur wissen, wer ihn getötet hat.“

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„Es gab keinen Grund, das Herz zu entnehmen”

Nach der Trauerfeier für Harry erreicht die Mutter dann ein weiterer Schock: Die spanische Gerichtsmedizin hat noch das Herz des 19-Jährigen. Nicola Gardner wird ein Rückruf versprochen, sobald sie sich beruhigt hat, doch zu diesem kommt es nicht. Und die Familie muss Harry ohne sein Herz gehen lassen: „Es gab keinen Grund, das Herz zu entnehmen. Er hatte ein gesundes Herz, und er ist an einer katastrophalen Kopfverletzung gestorben. Bei der Beerdigung gab es für mich keinen Frieden, keinen Abschluss.“ (ela)

Verwendete Quelle: Liverpool Echo