Polizei durchsucht mehrere Objekte in DüsseldorfNach 30 Jahren! Neue Spur im Cold-Case Debbie Sassen?

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Montagebild Polizei Düsseldorf

Da tut sich etwas.
Im Vermisstenfall der achtjährigen Deborah Sassen aus Düsseldorf gibt es neue Entwicklungen. In Düsseldorf gehen die Ermittler in diesen Tagen neuen Ansätzen und Hinweisen nach. Die Polizei geht von Mord aus und will nun endlich den Fall aufklären.

Neue Beweismittel sichergestellt

Auch nach fast 30 Jahren haben die Polizei Düsseldorf und die Staatsanwaltschaft die Akten des Falls „Debbie Sassen” noch nicht geschlossen. Am Montag und Dienstag (26. und 27. Januar) hat die zuständige Mordkommission zusammen mit weiteren Spezialeinheiten der Polizei mehrere Häuser und Wohnungen in Düsseldorf durchsucht.

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Dabei konnten mögliche Beweismittel sichergestellt werden, die nun untersucht werden, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Auch eine Sickergrube in der Nähe der damaligen Grundschule des Mädchens wurde während der Maßnahmen laut einem Bericht der Rheinischen Post entleert.

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Auf dem Heimweg verschwunden

Am 13. Februar 1996 verschwindet das damals achtjährige Mädchen nach dem Unterricht. Keine 1000 Meter liegen zwischen der Schule am am Rheindorfer Weg in Düsseldorf und ihrem Elternhaus, doch Debbie kommt nie wieder Zuhause an. Die damals eingeleiteten, umfangreichen Ermittlungen der Polizei führten bisher nicht zum Erfolg. Und dennoch sind sie sich sicher: Debbie wurde ermordet.

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Polizei hofft auf weitere Hinweise

Trotz der neuen Ermittlungshinweise bittet die Polizei weiterhin um Hilfe. So heißt es: „Wer Hinweise, wie unerheblich sie auch in der eigenen Wahrnehmung sein mögen, geben kann, wendet sich bitte an das Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0211 8700.” (ela)

Verwendete Quellen: Polizei Düsseldorf, Rheinische Post