Tödliches Ende eines Streits25-Jähriger stirbt nach Messerattacke

Hanau trauert!
Wochen nach einer brutalen Auseinandersetzung in einem Linienbus ist ein 25-Jähriger seinen schweren Stichverletzungen erlegen. Der 17-jährige Verdächtige bleibt vorerst auf freiem Fuß.
Eskalation nach banalem Streit
Am Abend des 9. März gerieten zwei Männer in einem Bus in Hanau aneinander. Der 25-Jährige und ein 17-jähriger Ukrainer, die sich offenbar kannten, stritten sich zunächst nur verbal. Die Situation kippte schnell: Der Teenager zog ein Messer und stach zu.
Das Opfer brach blutend zusammen und wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in die Klinik gerettet – doch das Koma hielt Wochen an.
Staatsanwaltschaft stuft Fall neu ein
Die Polizei in Offenbach teilte mit: Die schweren Stichwunden waren letztlich tödlich. Der 25-Jährige verstarb Ende März. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat das Verfahren nun zu einem Tötungsdelikt hochgestuft. Der junge Tatverdächtige wurde kurz nach der Tat gefasst, sitzt aber nicht in U-Haft.

Ein Staatsanwaltschaftssprecher bestätigte: Notwehr könnte eine Rolle spielen. Deshalb läuft die Untersuchung ohne Haftbefehl weiter. Worum es genau beim Streit ging, geben die Behörden nicht preis. Die Polizei ruft Zeugen auf, sich zu melden.
Verwendete Quelle: RTL-Recherche, dpa


