Mann (25) tot, Junge (13) schwer verletztTödliche Gewalt in Delmenhorst: Behörden lassen wichtige Fragen unbeantwortet
Eine Stadt in Angst – doch Polizei und Staatsanwaltschaft beantworten wichtige Fragen nicht!
Zwei brutale Gewalttaten erschüttern die niedersächsische Stadt Delmenhorst. Erst als RTL nachhakt, nennt die Polizei öffentlich weitere Details zu den beiden Opfern. Freitagabend wird ein 25 Jahre alter Mann in der Parkanlage „Graft“ so schwer verletzt, dass er stirbt. Nur drei Stunden später läuft ein erst 13 Jahre altes Kind blutüberströmt durch ein Wohngebiet. Bei vielen anderen Punkten mauern die Ermittler.
25-Jähriger in Delmenhorst getötet: Enthauptung in Parkanlage?

Um kurz vor Mitternacht (Freitag auf Samstag) passiert die erste Tat. Ein Mann (25) wird in den Graftanlagen angegriffen. Nach RTL-Informationen ruft der Mann noch Angehörige an, fleht um Hilfe. Als sie den 25-Jährigen finden, soll er bereits lebensgefährlich verletzt in dem Park ganz in der Nähe des Max-Planck-Gymnasiums liegen. Ein Rettungswagen ist noch nicht vor Ort. Bekannte des Mannes laden den stark blutenden Mann in ein Auto, rasen mit ihm ins Krankenhaus. Dort stellen Ärzte den Tod des 25-Jährigen fest. Nach RTL-Informationen besteht der Verdacht, dass der Kopf des 25-Jährigen vollständig oder nahezu vollständig vom Körper abgetrennt gewesen sein könnte. Polizei und Staatsanwaltschaft lehnen es ab, sich dazu zu äußern. Sie sprechen lediglich von „Schnittverletzungen”.
Die Behörden weigern sich ebenfalls, die Staatsangehörigkeit des Toten zu nennen. Die Staatsanwaltschaft begründet das auf RTL-Anfrage damit, dass sie derzeit weder ein besonderes öffentliches Interesse noch einen Zusammenhang mit der Tat sieht.
Während die Ermittlungen im ersten Fall noch laufen, geht der nächste, dramatische Notruf bei Polizei und Rettungsdienst ein. Großalarm in Delmenhorst!
Junge (13) mit Schnittverletzungen gefunden
Gegen 2.47 Uhr schleppt sich ein Junge mit schweren Schnittverletzungen durch das Wohngebiet Am Wollepark. Es liegt am Rand der Delmenhorster Innenstadt. Ein Zeuge berichtet, das Kind sei nackt gewesen. Die Polizei bestätigt RTL: Auch der Junge hat Schnittverletzungen. Ein Rettungswagen bringt das Kind in eine Klinik. RTL weiß: Der Junge kommt aus Oldenburg – rund eine halbe Autostunde von Delmenhorst entfernt. Was das Kind zu dieser Zeit in dem Wohngebiet machte, ist unklar.
Zwei schwere Gewalttaten innerhalb weniger Stunden. Zwei männliche Opfer. Beide mit Schnittverletzungen. Die naheliegende Frage: Hängen die beiden Fälle zusammen? Polizei und Staatsanwaltschaft sagen: nach dem derzeitigen Ermittlungsstand nein. Ob es Tatverdächtige gibt, wie viele es möglicherweise sind und ob jemand festgenommen wurde, beantwortet die Staatsanwaltschaft auf RTL.de-Anfrage nicht.
Angst in Delmenhorst nach brutalen Gewalttaten
Seit Freitagnacht sind zahlreiche Polizeikräfte in Delmenhorst unterwegs. Die Polizei spricht selbst von einer „größeren Anzahl von Kräften“. Trotz der beiden schweren Straftaten versucht sie, die Bevölkerung zu beruhigen. Eine Polizeisprecherin erklärt: „Eine erkennbare Beeinträchtigung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Delmenhorst ist nicht gegeben.“ Doch zentrale Fragen bleiben weiter unbeantwortet.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche
































