Unfallverursacher auf der FluchtMini kracht frontal in Bus – vier Teenager schwer verletzt!

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Der Unfall passierte in Witten (NRW).
Polizei Bochum

Ein riskantes Überholmanöver endet in einem Trümmerfeld.
In Witten wird ein Mini in einen entgegenkommenden Linienbus geschleudert. Im Wagen sitzen vier Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren – sie werden alle schwer verletzt.

Mini wird bei Unfall in Witten in Linienbus geschleudert

Der schwere Unfall ereignet sich am späten Freitagabend in Witten. Nach Angaben der Polizei sind dort gegen 23.04 Uhr drei Autos hintereinander unterwegs. Der Fahrer eines Dodge setzt offenbar zum Überholen der beiden Wagen vor ihm an – und übersieht dabei augenscheinlich einen entgegenkommenden Linienbus des Schienenersatzverkehrs.

Um einen Frontalzusammenstoß mit dem Bus zu verhindern, lenkt der Dodge-Fahrer nach rechts. Dabei prallt sein Wagen gegen einen Mini Cooper. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wird der Mini in den Gegenverkehr geschleudert und kracht frontal in den Bus.

Vier Teenager bei Horror-Crash schwer verletzt

Im Mini sitzen eine 18-jährige Fahrerin, zwei 13-Jährige und ein 15-Jähriger. Alle vier Jugendlichen aus Witten werden bei dem Unfall schwer verletzt. Rettungskräfte versorgen sie zunächst an der Unfallstelle und bringen sie anschließend in Krankenhäuser, wo sie stationär aufgenommen werden.

Nach Informationen der Bild soll die 18-Jährige in dem völlig zerstörten Mini eingeklemmt gewesen sein und von der Feuerwehr befreit worden sein. Ihre Verletzungen seien dem Bericht zufolge zeitweise lebensgefährlich gewesen. Die Polizei selbst spricht in ihrer Mitteilung von schweren Verletzungen.

Der 56-jährige Busfahrer ist zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes allein in dem Linienbus. Er erleidet einen Schock, wird ebenfalls vor Ort versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

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Dodge-Insassen flüchten nach Unfall in Witten

Als die Einsatzkräfte eintreffen, fehlt von den beiden Männern aus dem Dodge bereits jede Spur. Nach Angaben der Polizei flüchten beide zu Fuß in unbekannte Richtung. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen bleiben zunächst erfolglos.

Wie heftig die Kollision war, zeigt auch das Trümmerfeld: Es erstreckt sich laut Polizei über rund 80 bis 100 Meter. Zwei der beteiligten Autos sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Die Straße bleibt während der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Das Verkehrskommissariat ermittelt weiter und sucht nach Zeugen. Wer Angaben zu dem Unfall oder den geflüchteten Männern machen kann, soll sich zu den Bürozeiten unter 0234/909-5005 bei der Polizei melden.

Verwendete Quellen: Polizei Bochum, dpa, Bild, Tag24