Eine Person wird noch vermisstFünf Menschen sterben bei Brand auf Bastelle in Brüssel

A member of the police walks near a fire truck, following a fire at Oxy Brussels building in Brussels, Belgium, July 14, 2026. REUTERS/Yves Herman
Bei dem Brand in Brüssel sind mehrere Tote in einem Aufzug entdeckt worden.
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Schock-Fund im Aufzug!
Nach dem Brand auf der Baustelle des Oxy-Gebäudes in der Brüsseler Innenstadt sind fünf Tote gefunden worden. Das teilte der zuständige Staatsanwalt der Deutschen Presse-Agentur mit. Eine Person werde weiter vermisst.

„Wir haben Leichen gefunden, können aber noch nicht sagen wie viele”

Die genaue Zahl der Opfer und ihre Identität war zunächst nicht bekannt. Zu einem weiteren Aufzug gab es zunächst keinen Zugang. Am Nachmittag teilt die Staatsanwaltschaft dann mit, dass fünf Leichen gefunden wurden und eine Person noch vermisst wird. Rund 250 Arbeiter waren laut Staatsanwaltschaft vor Ort. In dem Gebäude sollten Aufzüge eingebaut werden.

Die Toten wurden nach der Löschung des Brandes gefunden. Die Rettungskräfte haben aus dem Treppenhaus mehrere Menschen in dem Fahrstuhl gesehen, sich aber keinen Zugang verschaffen können. „Wir haben Leichen gefunden, können aber noch nicht sagen wie viele”, sagte der Arbeitsrechtsbeauftragte der Stadt Brüssel, Brecht Speybrouck, zunächst vor Journalisten. Insgesamt seien sechs Arbeiter am Nachmittag nicht mehr erreicht worden.

Um 8 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein

Der Brand war einem Feuerwehrsprecher zufolge am Morgen ausgebrochen. Bei der Brüsseler Feuerwehr ging gegen 8 Uhr ein Notruf ein. Das Feuer breitete sich vom zweiten Stock auf das erste Obergeschoss, mindestens einen Fahrstuhlschacht und auf diesem Wege ins zweite Untergeschoss aus. Die Flammen waren am frühen Nachmittag gelöscht, das Gebäude aber noch nicht wieder vollständig zugänglich.

Zwei Arbeiter haben dem Feuerwehrsprecher zufolge zudem Verbrennungen erlitten und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten demnach einen Hitzschlag.

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Brüssels Bürgermeister Philippe Close sprach vor Ort von einem Drama, das tief berühre. Er versprach Unterstützung für alle Betroffenen und dankte den Rettungskräften für ihren Einsatz.

Während mit der Bergung der ersten Leichen begonnen wird, trifft neben Belgiens König Philippe auch Regierungschef Bart De Wever vor dem großflächig abgesperrten Gebäude ein. Öffentlich äußern sie sich nicht. Auch einige Schaulustige sind vor Ort. Belgiens Innenminister Bernard Quintin äußert sich auf X geschockt. Deutschlands Botschafter in Belgien, Martin Kotthaus, spricht auf der Plattform ebenfalls sein Mitgefühl aus.

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Hinter dem Projekt stehen die Firmen Whitewood und Immobel. Immobel teilte mit, man habe mit tiefer Bestürzung von den Opfern des Feuers auf der Baustelle erfahren. „Unsere Gedanken sind zuallererst bei den Betroffenen, ihren Familien und ihren Kollegen. Für uns alle ist dies vor allem eine menschliche Tragödie.” Immobel unterstütze die Rettungs- und Sicherheitskräfte sowie die Behörden und stehe in engem Austausch mit allen Beteiligten. (nlu)

Verwendete Quellen: DPA, AFP