Panne legt Luftverkehr lahmTausende britische Reisende sitzen noch bis nächste Woche im Ausland fest

Die Technik funktioniert wieder – das Chaos bleibt.
Nach einer schweren Störung bei der britischen Flugsicherung sind mehr als 1000 Flüge ausgefallen. Tausende Reisende müssen nun umplanen. Besonders bitter: Einige Urlauber berichten, dass ihnen erst für die kommende Woche ein Ersatzflug nach Großbritannien angeboten wurde.
Technikproblem bei britischer Flugsicherung sorgt für Chaos
Die Probleme begannen am Dienstag gegen 13 Uhr. Eine technische Störung bei der britischen Flugsicherung NATS führte zu massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr.
Inzwischen ist das technische Problem nach Angaben von NATS behoben. Bis der Flugverkehr wieder vollständig nach Plan läuft, könnte es allerdings dauern. Die Flugsicherung warnt vor weiteren Verzögerungen, während der Rückstau an Flügen abgearbeitet wird. Mehr als 1.000 Verbindungen wurden laut „The Sun“ bereits gestrichen.
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Manche Urlauber bekommen erst nächste Woche einen Flug
Besonders schwierig ist die Lage für Reisende, die sich derzeit im Ausland befinden und nach Großbritannien zurückkehren wollen. Durch die zahlreichen Ausfälle sind verfügbare Plätze auf anderen Maschinen knapp.
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In sozialen Netzwerken berichten Betroffene von teils drastischen Wartezeiten. Einer Familie sei demnach mitgeteilt worden, dass sie erst am 16. September zurückfliegen könne – und dann auch noch zu einem anderen Flughafen als ursprünglich geplant.
Eine andere Reisende berichtet, Ryanair könne ihr erst am kommenden Dienstag einen Platz anbieten. Ähnliche Schilderungen gibt es dem Bericht zufolge von EasyJet-Passagieren. Betroffene sitzen unter anderem auf Teneriffa, Korfu und in Paris fest. Auch Reisende in Südkorea und den USA sollen von den Folgen betroffen sein.
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Zusätzliche Kosten für Hotels und Verpflegung
Für viele Betroffene wird die verspätete Heimreise auch finanziell zur Belastung. Müssen Reisende wegen eines Flugausfalls selbst für Übernachtungen oder Verpflegung aufkommen, sollten sie sämtliche Rechnungen und Belege aufbewahren. Je nach Fall können die entstandenen Kosten später bei der Fluggesellschaft geltend gemacht werden.
Betroffene sollten sich zudem direkt bei ihrer Airline über Ersatzflüge und mögliche Ansprüche informieren. Wann der Flugverkehr wieder vollständig nach Plan läuft, ist bislang unklar.
Verwendete Quelle: The Sun


