Riesige Flugmuster am HimmelPenis-Alarm bei der Armee – Kadetten nach Trainingsflug unter Beschuss

In großen Bögen flogen die Piloten bei einer Übung eher ungewöhnliche Muster in den Himmel.
In großen Bögen flogen die Piloten bei einer Übung eher ungewöhnliche Muster in den Himmel.
Flightradar24

Strenge Strafe für Spaß-Aktion!
Eine Gruppe von Pilotenanwärtern der finnischen Luftwaffe steht in der Kritik. Bei einer Übung in der vergangenen Woche waren die Kadetten von ihren eigentlichen Flugwegen abgewichen. Mit mindestens vier Flugzeugen zeichneten sie zwei riesige Genitalien in den Himmel.

Flugbilder live im Netz zu sehen

Nördlich von Helsinki fliegen die angehenden Piloten am Morgen des 13. April ungewöhnliche Muster. Wie die finnische Boulevardzeitung Iltalehti berichtet, zeichneten die Flieger über Jyväskylä die Form von Genitalien in den Himmel.

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Mindestens vier Flugzeuge sollen für die Muster verantwortlich sein, so finnische Medien.
Mindestens vier Flugzeuge sollen für die Muster verantwortlich sein, schreiben finnische Medien.
Flightradar24

Screenshots der verblüffenden Bilder verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien. Denn die Aktion konnte live auf der öffentlich zugänglichen Flugverfolgungs-Website Flightradar beobachtet und festgehalten werden. Neben zwei riesigen Genitalien zeichneten die Piloten während des Trainings auch zwei Herzen.

Luftwaffe sieht Verhaltensregeln verletzt

Gar nicht spaßig findet die finnische Luftwaffe die übermütigen Flüge. Laut der Boulevardzeitung verurteilte die Air Force das Verhalten der Kadetten. Es habe sich demnach um die Teilnehmer eines Offiziersanwärter-Kurses gehandelt.

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Vertreter des Militärs erklärten, die Piloten seien wegen ihres Verhaltens umgehend disziplinarisch belangt worden, und es sei inzwischen eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet worden. „Die Luftwaffe verlangt von ihren Soldaten, dass sie sich an gute Manieren und Verhaltensregeln halten, und wenn diese missachtet werden, wird entsprechend reagiert“, erklärte ein Sprecher gegenüber einem finnischen Nachrichtensender, berichtet die New York Post.

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Eine Gefahr für den regulären Flugverkehr waren die Kadetten laut der Luftwaffe nicht. Die Flüge hatten zu Ausbildungszwecken innerhalb einer ausgewiesenen Flugzone stattgefunden. (okr)

Verwendete Quellen: New York Post, Iltalehti, Flugradar24