„Auswirkungen auf mein Leben sind unverzeihlich“Salim rettet betrunkene Mutter von der Straße – dann bezichtigt sie ihn der Vergewaltigung

Er wollte nur helfen – dann landet Salim Ullah im Knast!
Aufgelöst, weinend und barfuß entdeckt der Engländer eine Frau auf einer Straße. Sie scheint betrunken zu sein, kommt alleine nicht nach Hause. Freundlich bietet er ihr an, sie in seinem Auto mitzunehmen. Doch nachdem er Rachael Jones (38) absetzt, beginnt für den 33-Jährigen ein Albtraum.
Rachael Jones bezichtigt ihren Retter der Vergewaltigung
Denn nachdem die fünffache Mutter zu Hause ankommt, behauptet sie, von Ullah und zwei Pakistanern in seinem Auto vergewaltigt worden zu sein. Sie hätten ihr mit dem Tod gedroht, 45 Minuten lang habe das Martyrium angedauert. Über sein Nummernschild findet die Polizei Ullah und nimmt ihn fest. 30 Stunden sitzt er laut DailyMail in einer Zelle, wird immer wieder mit den schweren Vorwürfen konfrontiert und verhört.
Doch der 33-Jährige ist unschuldig, hat Jones tatsächlich nur geholfen. Nach insgesamt vier Tagen, in denen er als Hauptverdächtiger gilt, gelingt es ihm, seine Unschuld zu beweisen. Er hat die Begegnung mit der Engländerin aufgezeichnet – und spielt diese der Polizei vor. Nur wenig später wird aus dem vermeintlichen Täter ein Opfer!
Frau von Salim Ullah war im sechsten Monat schwanger
Die erfundenen Vorwürfe erwischen Ullah in einer Zeit, in der sich sein Leben eigentlich um etwas ganz anderes drehen soll: Seine Frau sei „im sechsten Monat schwanger“ gewesen, erklärt er laut britischen Medien.
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Er habe ihr „voll und ganz zur Seite stehen sollen – aber wir machten uns Sorgen darüber, wie der Fall ausgehen würde. Ich hatte Angst, dass ich bei der Geburt des Babys nicht dabei sein könnte, und bin einfach nur froh, dass ich den Vorfall aufgezeichnet habe.“ Auch fast vier Jahre später fühle er sich noch „sehr verunsichert“, habe das Gefühl, „verurteilt“ zu werden.
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„Ich bin widerlich. Es tut mir leid”
Nach dem Vorfall, der sich bereits im April 2022 ereignet, landet Jones selbst vor Gericht. Von ihren eigenen Entscheidungen angeekelt, gibt sie zu: „Ich habe mich in eine so dumme Lage gebracht. Ich habe Dinge gesagt, die ich niemals hätte sagen sollen. Ich bin eine dumme Frau. Ich bin widerlich. Es tut mir leid. Es tut mir so leid.“ Sie bekennt sich schuldig, muss nun zwei Jahre in Haft verbringen.
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Dass sie die hilfreiche Geste so schamlos ausgenutzt und zu etwas Bösem gedreht habe, könnte abschreckend für andere Menschen in ähnlichen Situationen sein, findet Richter Steven Everett. „Es wird viele Menschen geben, die sagen: ‚Ich mache das nicht, nur für den Fall, dass eine schwerwiegende Anschuldigung erhoben wird‘”, wirft er Jones laut der Sun vor.



